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Irans Raketensysteme stellen ernste Bedrohung für die USA dar

Chinesische und russische Unterstützung verstärken iranische Angriffskapazitäten im Nahen Osten

Die iranischen Raketensysteme verbesserten sich signifikant und stellten eine reale Bedrohung für die Vereinigten Staaten dar. Während die Krise im Nahen Osten eskalierte, führte Iran mit zunehmender Präzision Angriffe auf US-Stützpunkte und kritische Infrastruktur im Golf durch. Diese Fähigkeiten wurden durch chinesische Satellitenbilder und taktische Erkenntnisse, die aus dem Ukraine-Krieg gewonnen wurden, gestärkt.

Letzten Freitag starben drei amerikanische Soldaten bei einem Angriff auf die Luftbasis Muwaffaq Salti in Jordanien. Diese Basis war durch ein US-Luftverteidigungssystem, das Thaad, geschützt. Später veröffentlichte iranische Medien Satellitenbilder, die zeigten, dass mehrere Gebäude zerstört worden waren. Die Ursache für das Versagen des Luftverteidigungssystems blieb unklar und stand unter Untersuchung des Pentagon. Dennoch diente dieser Vorfall als Mahnung: Iran besaß eine effektive Raketenkapazität, die seine neue Führung bereit war einzusetzen.

Andreas Krieg, Professor für Sicherheitsstudien an der King’s College London, argumentierte, dass eine Kombination aus besserer Aufklärung, Raketennavigation, Manövrierfähigkeit und koordinierter Angriffplanung eine „wirkliche Transformation“ darstellte. Dies war das Ergebnis dreijähriger technologischer Entwicklung des ballistischen Raketenprogramms Irans, welches laut US-Schätzungen noch etwa 70 Prozent intakt blieb, trotz früherer Behauptungen der USA über die Zerstörung der iranischen Streitkräfte.

Ein erster Schritt bestand darin, chinesische Satellitenaufklärung zu nutzen, um Ziele auf US-Stützpunkten und anderen Orten im Golf zu identifizieren. Die USA verhängten im Mai Sanktionen gegen drei chinesische Unternehmen, die Satellitenbilder zur Ermöglichung iranischer Raketenangriffe bereitstellten. Eine dieser Firmen, Mizar Vision, enthüllte die Präsenz von US-militärischen Flugzeugen sowie Patriot- und Thaad-Luftverteidigungssystemen in Saudi-Arabien, Bahrain und auf der jordanischen Basis, die letzte Woche angegriffen wurde. Experten äußerten jedoch Zweifel an der direkten Rolle des chinesischen Staates bei der Bereitstellung der Aufklärung.

Einige Analysten vermuteten, dass die iranische Militärführung sich auf statische Ziele auf US-Stützpunkten konzentrierte, für die kommerzielle Bilder ausreichend waren. Es wurde jedoch die Frage aufgeworfen, ob US-Stützpunkte, die gegen Insurgentenangriffe gebaut wurden, ausreichend gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe gehärtet waren. Analysten vermuteten eine „konvergente Evolution“ der Militärsysteme, bei der beide Nationen aus den Erfahrungen des jeweils anderen lernten, anstatt dass Moskau direkt Anweisungen an Teheran gab.

Die iranischen Raketen stützten sich stark auf chinesische Elektronik und Ammoniumperchlorat für den Raketentreibstoff. Die fertigen Waffen galten jedoch als so hochentwickelt, dass sie gelegentlich die gestreckten Luftverteidigungssysteme der USA und des Golfs überwinden konnten. Die iranischen Raketen nutzten gleichzeitig GPS, BeiDou und Glonass zur Navigation und verfügten über „lenkbare Sprengköpfe“, die ihre Flugbahn während des Abstiegs anpassen konnten. Diese Technologie machte sie immun gegen elektronische Störungen, da sie keine Funkkommunikation einsetzten.

Diese Entwicklung stellte eine ernste Herausforderung für die Luftverteidigung der USA dar, insbesondere da die Bestände an Patriot- und Thaad-Abfangsystemen nach der US-Israel-Bombardierung im Frühjahr bereits um die Hälfte reduziert waren. Hinzu kamen Energieanlagen, Ölraffinerien und Entsalzungsanlagen, wodurch ein weites Gebiet zur Abdeckung entstand. Obwohl eine gewisse anti-westliche Verständigung zwischen Iran, Russland und China bestand, bildete die sogenannte „Achse des Umbruchs“ keine konsistente militärische Allianz wie die NATO. Matthew Savill, ein Verteidigungsanalytiker, bemerkte, dass diese Zusammenarbeit zwar eine Art Kooperation schuf, jedoch nicht die massiven Vorteile erzeugte, die die NATO lieferte.

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