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Wissenschaft

Irisierende Wolken über Victoria: Ein optisches Phänomen

Meteorologen erklärten die Entstehung der Regenbogenwolken und unterschieden sie von anderen Lichtphänomenen.

Über Teilen von Victoria zeigten sich am Wochenende iridisierende Wolken. Dieses ungewöhnliche visuelle Phänomen, bekannt als Regenbogenwolken, erhellte den Himmel. Fotografien dieses Spektakels nahmen Beobachter in den Vororten von Melbourne, wie Mount Waverley und Caroline Springs, auf.

Sarah Scully, leitende Meteorologin beim Bureau of Meteorology, erklärte, dass dieses Phänomen in Australien nicht selten war, es jedoch selten festgehalten wurde. Sie betonte, dass die Wolken flüchtig seien und die Menschen sie oft nicht bemerkten.

Iridierende Wolken entstanden häufig aus Cirruswolken, welche am Wochenende über Victoria beobachtet wurden. Cirruswolken bestanden aus Eiskristallen und fanden sich in den höheren Schichten der Troposphäre, der atmosphärischen Ebene, in der die Temperaturen am kältesten waren. Die Regenbogenfärbung der Wolken resultierte aus der Beugung des Lichts um die Eiskristalle.

Gemäß dem Bureau of Meteorology trat dieses Phänomen oft in neu gebildeten Wolken auf, bei denen die Eiskristalle dieselbe Größe besaßen. Je kleiner die Wolke, desto mehr Sonnenstrahlen konnten durchdringen und von einem einzelnen Eiskristall beugt werden. Die Beugung des Sonnenlichts verursachte die Farben, welche sich in Ringen oder Wellen ausbreiteten.

Diese Wolken unterschieden sich von Regenbögen, bei denen sowohl die Brechung als auch die Reflexion des Sonnenlichts zu Farben in einer bestimmten Reihenfolge führten. Iridierende Wolken hingegen resultierten ausschließlich aus der Beugung. Scully stellte fest, dass diese Wolken von Sonnenhunden unterschieden werden mussten. Sonnenhunde seien eine andere Art optischer Erscheinung, die durch Wasserkristalle in der Atmosphäre verursacht wurde und sich auf niedrigeren Horizonten befand als iridisierende Wolken.

MeteorologieOptikWolkenphänomeneVictoria

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