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Wirtschaft

Irlandische Regierung investierte Milliarden in grenzüberschreitende Infrastruktur

Bahnverbindungen, Umweltprojekte und Sportstätten erhielten erhebliche Mittel aus dem gemeinsamen Fonds

Die irische Regierung bewilligte eine erhebliche Summe, um die grenzüberschreitenden Bahnverbindungen zwischen Nordirland und der Republik Irland zu verbessern. Die Regierung stellte 197 Millionen Euro (entsprechend 228 Millionen Pfund) für diese Projekte bereit. Diese Mittel flossen in die Investition in die Bahninfrastruktur zwischen Londonderry, Belfast und Dublin. Darüber hinaus wurden 193 Millionen Euro (166 Millionen Pfund) für die Infrastruktur der Bahnstrecke zugewiesen. Ein weiterer Betrag von 35 Millionen Euro (30 Millionen Pfund) finanzierte die Fortführung stündlicher Züge von Dublin nach Belfast, welche die Verbindung bis mindestens 2030 sicherstellte.

Diese Finanzierung erfolgte aus der letzten Zuteilung des gemeinsamen Inselfonds. Das Programm zielte darauf ab, grenzüberschreitende Projekte zu finanzieren, welche die Menschen sowohl in der Republik als auch in Nordirland begünstigten. Die beiden Regierungen arbeiteten zusammen, um eine Transferzeit von 15 bis 20 Minuten zwischen den Dublin-Belfast- und Belfast-Derry-Linien zu erreichen. Dies sollte die Anbindung der drei Städte signifikant stärken.

Auf einer kürzlichen Sitzung in Dublin wurden Kabinettsmitglieder über die Gesamtzuweisungen des Fonds informiert. Die gesamten Mittel, die unter dem Fonds bereitgestellt wurden, überschritten eine Milliarde Euro (862 Millionen Pfund). Zudem genehmigten die Planungen für weitere 377 Millionen Euro (325 Millionen Pfund) aus dem gemeinsamen Inselfonds für zwölf neue Projekte, die im Zeitraum von 2027 bis 2030 umgesetzt werden sollten.

Die Regierung leistete auch einen Beitrag von 3 Millionen Pfund zu den Cricket-Einrichtungen auf dem Stormont Estate in Belfast. Diese Anlagen wurden umgestaltet, in der Hoffnung, eine der Standorte für die gleichzeitige Austragung von Spielen zu werden. Dies sollte im Rahmen einer gemeinsamen Organisation durch Irland und das Vereinigte Königreich der Männer-T20-Cricket-Weltmeisterschaft im Jahr 2030 geschehen.

Zusätzlich erhielt ein Portentwicklungsprogramm 40 Millionen Euro (34 Millionen Pfund), welches die Erweiterung der Kapazitäten an den Häfen auf der gesamten Insel ermöglichte. Ein weiterer Betrag von 30 Millionen Euro (26 Millionen Pfund) finanzierte die dritte Phase der Wiederherstellung des Ulster-Kanals. Diese Phase umfasste 10 Kilometer (6,2 Meilen) neuer und sanierter befahrbarer Kanal, welche Clones mit dem Erne-System und der Shannon-Erne-Wasserstraße verbanden.

Ein weiterer bedeutender Teil der Mittel floss in ein Programm zur Verbesserung der Wasserqualität des Lough Neagh-Einzugsgebiets. Hierbei erhielt das Einzugsgebiet 33 Millionen Euro (28 Millionen Pfund) aus dem gemeinsamen Inselfonds. Dieses Programm implementierte physische Maßnahmen sowie Wissensaustausch und Zusammenarbeit, um notwendige Schritte zur Verbesserung der Wasserqualität und zur Bewältigung ökologischer Herausforderungen im Lough Neagh-Gebiet zu unterstützen.

Die Ministerin für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Angelegenheiten, Andrew Muir, betonte, dass diese Finanzierung ein gemeinsames Bekenntnis zum größten Süßwassersee der Insel darstellte. Der Premierminister Micheál Martin erklärte, dass die Regierung eine „große Investition für unsere gemeinsame Zukunft auf der Insel Irland“ getätigt habe. Er hob hervor, dass diese Mittel eine stärker vernetzte, nachhaltigere und wohlhabendere Insel für alle Gemeinschaften aufbauten.

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