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Konflikt

Israelischer Luftangriff auf Gaza: Drei Tote und Dutzende Verletzte

Ziel war Hamas-Kommandant Mohammed Odeh; Konflikt eskalierte trotz Waffenstillstand

Ein massiver israelischer Luftangriff traf ein Wohngebäude im Zentrum von Gaza City. Die lokale Presse und Zeugen berichteten, dass mindestens drei Palästinenser starben und Dutzende weitere verletzt wurden. Der Angriff richtete sich auf das Gebäude in einer der belebtesten Marktbereiche der Stadt, kurz vor dem islamischen Fest Eid al-Adha. Die Ereignisse fanden inmitten einer angespannten Lage statt, in der die Spannungen zwischen Israel und der Hamas weiterhin hoch blieben.

Das israelische Büro des Premierministers Benjamin Netanjahu erklärte, dass die israelische Armee den Hamas-Truppführer Mohammed Odeh angegriffen hatte. Odeh wurde als einer der „Architekten“ der Anschläge vom 7. Oktober 2023 bezeichnet. Die Erklärung betonte, dass Odeh für die Ermordung, die Entführung und die Verletzung vieler israelischer Bürger und Verteidigungssoldaten verantwortlich gewesen sei.

Dieser Angriff stellte den jüngsten tödlichen Schlag gegen Gaza dar, obwohl ein Waffenstillstand mit der Hamas in Kraft war. Die Rettungsteams eilten zur Szene, scheiterten jedoch daran, die oberen Stockwerke zu erreichen, da die Zerstörung und die Menschenansammlungen den Zugang erschwerten. Zeugen berichteten, dass mindestens fünf Raketen nahezu gleichzeitig aus verschiedenen Richtungen auf das Gebäude trafen. Ein Bewohner hörte vor dem Angriff das Heulen eines Hubschraubers über der Gegend.

Vor diesem Vorfall war der Vorgänger von Odeh als Kommandant der bewaffneten Einheit der Gruppe, Izz ad-Din al-Haddad, bereits im Mai durch einen ähnlichen Luftangriff getötet worden. Israel führte seit Beginn des Waffenstillstands am 10. Oktober regelmäßige Angriffe in Gaza durch. Die Hamas beschuldigte Israel wiederholt, die Bedingungen des Waffenstillstands verletzt zu haben und Zivilisten angegriffen zu haben.

Das Gesundheitsministerium des palästinensischen Territoriums berichtete über über 800 Todesfälle durch israelische Angriffe während des Waffenstillstands. Israel behauptete, es besitze die Erlaubnis, Mitglieder der Hamas anzugreifen, und warf der Hamas im Gegenzug vor, den Waffenstillstand durch das Versagen bei der Entwaffnung gebrochen zu haben. Die Verhandlungen über die Entwaffnung blieben jedoch festgefahren, während die Hamas ihre Polizeikräfte reaktivierte und ihre Autorität wiederherstellte.

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