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Japan protestierte Putin’s Besuch auf umstrittenen Inseln

Streit um die Kuril-Inseln: Historische Ansprüche und militärische Bedeutung

Japan protestierte entschieden den Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf einer umstrittenen Inselgruppe. Die japanische Regierung äußerte die Ansicht, dass die Inseln historisch und nach internationalem Recht unzweifelhaft japanisches Territorium seien. Außenminister Toshimitsu Motegi erklärte, dass die Inseln inhärent japanisches Gebiet seien und die Regierung Japans diesen Besuch vehement verurteile. Die beiden Nationen befanden sich seit Jahrzehnten in einem anhaltenden Konflikt um die Kuril-Inseln.

Dieser Streit bildete den Hauptgrund dafür, dass Moskau und Tokio nach dem Zweiten Weltkrieg kein Friedensabkommen unterzeichneten. Die Kuril-Inseln lagen zwischen Hokkaido im Norden Japans und der Kamtchatka-Halbinsel Russlands. Vier der südlichsten Inseln beanspruchte Japan als Nordterritorien, obwohl sie von Russland verwaltet wurden. Am Ende des Zweiten Weltkriegs annektierte die Sowjetunion die Inselkette und deportierte rund siebzehntausend japanische Einwohner.

Die Inseln besaßen eine erhebliche strategische Bedeutung für die russischen militärischen Operationen. Insbesondere die Insel Iturup diente als primäre militärische Luftbasis in dieser Region. Letzten Monat durchquerten russische und chinesische Marinefregatten einen Kanal in den Kuril-Inseln während einer gemeinsamen Patrouille. Zudem führten Russland im vergangenen Jahr militärische Übungen in der Nähe der Inseln durch, was zu scharfer Verurteilung durch Japan führte.

Putin besuchte die Inseln am Donnerstag, wo er lokale Bewohner besuchte und Fischfisch und Fischei beobachtete, wie russische Staatsmedien berichteten. Die anhaltende Spannungszone um die Kuril-Inseln unterstrich die komplexe geopolitische Lage zwischen Japan und Russland.

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