Eine Frau, die Jay-Z (Shawn Carter) und Sean „Diddy“ Combs im Jahr 2000 wegen sexueller Übergriffe anklagte, erklärte kürzlich, dass ihre Anschuldigungen unwahr seien. Die Frau, die sich in den Gerichtsakten als Jane Doe nannte, legte ihre Klage im Jahr 2025 zurück und dementierte die Vorwürfe vehement. Sie erklärte in einer Stellungnahme, dass Shawn Carter sie niemals vergewaltigt habe und er niemals unangemessene Handlungen gegen sie vollzogen habe. Sie betonte ferner, dass ihre Behauptungen gegen Carter und Combs falsch seien und dass ihre falschen Anschuldigungen ihm immenses Leid und Schaden zufügten, den niemals vollständig wiedergutgemacht werden konnte.
Carter wies die Anschuldigungen entschieden zurück und bezeichnete sie als „Versuch der Erpressung“ und „trivial, fiktiv und entsetzlich“. Er betonte, dass das Trauma, das er und seine Familie erlitten hatten, nicht abgetan werden dürfe. Die Frau, die aus Alabama stammte, wurde aus Carters Klage entfernt. Sie erklärte, sie habe weder Geld vom Rapper noch von Personen, die im Auftrag von ihm handelten, erhalten. Carter verfolgte die Klage gegen die ehemaligen Anwälte der Klägerin weiter.
Die Klägerin legte dar, dass die Grundlage ihrer Anschuldigungen in einer Facebook-Anzeige lag, die im September oder Oktober 2024 nach Personen suchte, die sexuelle Übergriffe gegen Combs behaupteten. Diese Anzeige löste Erinnerungen an die Zeit aus, als sie im Alter von dreizehn Jahren angeklagt worden war. Sie erklärte, dass die Anwälte ohne Durchführung einer unabhängigen Untersuchung, Hintergrundprüfung oder Sorgfaltspflicht die Klage einreichten und keine Bestätigung für die Anschuldigungen einholten. Die Klage behauptete, Carter und Combs hätten sie als Minderjährige vergewaltigt, während eine unbekannte Persönlichkeit zuschauend war. Die Klägerin stellte klar, dass diese Anschuldigungen falsch seien.
Der Anwalt von Combs bezeichnete die Behauptungen der Klägerin damals als einen der zahlreichen zivilrechtlichen Verfahren, die von einem Anwalt vorangetrieben wurden, der sich mehr auf Schlagzeilen als auf rechtliche Qualität konzentrierte. Die Klägerin erklärte, sie habe keine Drohungen von Carter oder seinen Vertretern erhalten. Dies widersprach den Angaben des Anwalts, der behauptete, Carter habe die Frau wochenlang gejagt und bedroht, um sie zu zwingen, ihre Geschichte zurückzuziehen.
Im Juli 2025 verurteilte ein Strafgericht Combs wegen Prostitutionsvorwürfen, die mit seinen zwei Ex-Freundinnen in Verbindung standen, und er verlor eine Strafhaft von vier Jahren. Die Angelegenheit verdeutlichte die Komplexität von Rechtsstreitigkeiten, in denen die Beweislage und die Sorgfalt der Verfahren entscheidend waren.