Der Vizepräsident JD Vance thematisierte die Möglichkeit einer Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2028. Er erklärte, dass er diese Angelegenheit mit seiner Frau nach den Wahlen im Jahr 2026 besprechen würde. Die Erörterung erfolgte im Rahmen eines Interviews mit CBS Sunday Morning, in dem Vance über sein neues Buch „Communion: Finding My Way Back to Faith“ sprach, welches seine Konversion zum Katholizismus detailliert beschrieb. Vance betonte, dass er seine Entscheidungen erst dann traf, wenn er sie absolut notwendig fand, und er begann keine Gespräche über seine politischen Pläne mit Donald Trump. Er erklärte, dass der Präsident zwar häufig über diese Themen sprach, diese jedoch meist nur im Rahmen einer allgemeinen Diskussion über zukünftige Entwicklungen blieben.
Vance äußerte seine Überzeugung, dass der Präsident für seine endgültige Entscheidung sehr unterstützend gewesen wäre. Er betonte, dass er keine Zweifel an der Unterstützung des Präsidenten der Vereinigten Staaten hatte, unabhängig davon, welche Richtung er einschlug. Er beschrieb die Interaktion mit Trump als einen Austausch über die möglichen Konsequenzen und die Sicherstellung des Erfolgs, anstatt eine direkte Forderung nach einer bestimmten Kandidatur. Diese Art von Gespräch beschrieb Vance als eine reine Konversation.
Eine Quelle berichtete zuvor, dass Vance seine Entscheidung über eine mögliche Kandidatur im Jahr 2028 möglicherweise aufgrund der bevorstehenden Geburt seines vierten Kindes verschoben hatte. Vance sah sich als einen der führenden Kandidaten für die republikanische Nominierung. Als potenzielle Begleitpersonen nannte er Marco Rubio, den US-Staatssekretär und einen ehemaligen Präsidentschaftskandidaten. Darüber hinaus nannte Donald Trump Jr., Trumps ältesten Sohn, ebenfalls Interesse an einer höheren politischen Position, wie Berichte im Washington Post berichteten.