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Politik

Jugendlicher mit Plan zur Attacke auf Schule angeklagt

Polizei verhaftete einen Zehnjährigen wegen Bedrohung und Besitz extremistischer Materialien

Die Strafverfolgungsbehörden in Queensland verhängten Anklagen gegen einen dreizehnjährigen Jungen, der angeblich einen Angriff auf eine regionale Schule nördlich von Brisbane geplant hatte. Der Teenager wurde am vergangenen Donnerstag festgenommen, nachdem er angeblich in einem Geschäft in Maryborough mit einem Messer bedroht hatte.

Die Gegenterrorpolizei führte daraufhin eine Durchsuchung seines Wohnhauses durch und sicherte dort Geräte ein. Die Behörden vermuteten, dass sie Beweise für einen geplanten Angriff in den beschlagnahmten Gegenständen fanden. Der leitende Beamte der Gegenterroruntersuchungsgruppe erklärte, der Junge habe „weit fortgeschritten“ in Plänen zur Verursachung von Todesfällen und schweren Körperverletzungen und habe eine „unmittelbare Gefahr“ dargestellt.

Er betonte, dass es eine Bedrohung für die Schule und insbesondere für die jungen Menschen an dieser Schule gab. Der Beamte stellte klar, dass der Junge keine ideologische, religiöse oder politische Motivation verfolgte und die Geräte noch untersucht wurden. Die Ermittler untersuchten, ob der Jugendliche online radikalisiert worden war, was Teil der laufenden Untersuchung sei.

Dem Jungen wurden mehrere Anklagen gemacht: Er wurde wegen der Vorbereitung oder Planung zur Verursachung von Todesfällen oder schweren Körperverletzungen sowie wegen des Besitzes oder der Kontrolle von gewalttätigen extremistischen Materialien angeklagt, die durch Dienstwege erworben oder abgerufen wurden. Zudem wurde er beschuldigt, mit der Absicht, Zugang zu Gebäuden zu erhalten, bewaffnet aufzutreten, Furcht zu erregen, Drohungen auszusprechen und Gegenstände zu besitzen, die für eine Straftat bestimmt waren.

Die angeblichen Straftaten, die mit einer großen Klinge begangen wurden, erfolgten an einem Geschäft an der Saltwater Creek Road gegen neun Uhr morgens. Es bestand jedoch keine andauernde Gefahr für die Gemeinschaft, und es wurde Unterstützung für die Schulgemeinschaft sowie für den mutmaßlichen Straftäter angeboten. Der Junge wurde am Montag vor dem Jugendgericht in Maryborough nicht freigelassen.

QueenslandKriminalitätJugendstrafrecht

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