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Jugendlicher rettete zwei Männer von einem aufblasbaren Boot auf der Isle of Skye

Ein Teenager übertraf die Küstenwache bei der Rettung und warnte vor Gefahren im offenen Wasser

Ein fünfzehnjähriger Junge rettete zwei Männer, die von einem aufblasbaren Spielboot auf der Isle of Skye fielen. Archie Law nutzte sein eigenes Boot, um die Männer zu retten und übertraf dabei die Hilfe des Rettungsschiffsdienstes der Royal National Lifeboat Institution (RNLI).

Die Küstenwache erhielt um neun Uhr abends Berichte über zwei Personen in Not in der Nähe der Bucht von Broadford. Innerhalb von zehn Minuten entsandte die RNLI ein Rettungsschiff von ihrer Station Kyle of Lochalsh und eilte zur letzten bekannten Position der Männer, die auf einem aufblasbaren Boot lagen. Die Crew wurde darüber informiert, dass Archie, der in der Gegend wohnte, die Personen in Not bemerkt hatte und auf seinem eigenen Boot Hilfe brachte.

Als die Crew eintraf, entdeckten sie, dass der Jugendliche die beiden Männer bereits gerettet und sicher an Land gebracht hatte. Nachdem festgestellt worden war, dass alle Beteiligten unversehrt waren, kehrte das Rettungsschiff zur Station zurück, um gereinigt, befüllt und für den Dienst vorbereitet zu werden.

Archie erklärte gegenüber Radio Skye, dass er die Männer aus seinem Fenster beobachten konnte und sie im Hafen herumtrieben. Er beschrieb, wie er eine Entscheidung traf, zu überprüfen, ob die Männer in Ordnung seien. Als er näher kam, sah er ein kleines Kinderboot. Die Männer erschienen kalt und erschöpft, und er dankte ihnen für die Aufmerksamkeit. Er brachte sie zum kleinen Pier, wo sie mit Handtüchern und warmer Kleidung empfangen wurden.

Der Kapitän der RNLI, Andrew MacDonald, lobte den Jugendlichen für sein schnelles Handeln. Er betonte, dass Archie’s Entschlossenheit eine wesentlich ernstere Situation abwenden konnte. Er erinnerte die Öffentlichkeit daran, dass aufblasbare Spielzeuge nicht für das offene Wasser bestimmt seien und dass stets Schwimmwesten getragen und ein Kommunikationsmittel zu den Notdiensten vorhanden sein müsse.

Die Rettungsaktion erinnerte an die Gefahr, die im Wasser lauerte. Während einer Hitzewelle wurden bereits im Mai mindestens fünfzehn Menschen bei Unfällen im offenen Wasser ums Leben gekommen. Selbst bei heißem Wetter blieb das Meer kalt genug, um einen kalten Wasserschock auszulösen, welcher zu Atemnot und erhöhter Herzfrequenz führen konnte. Die Wasserrettungsmanagerin der RNLI, Ross Macleod, riet dazu, den Panikinstinkt zu überwinden und zu schwimmen, um zu überleben, und betonte die Wichtigkeit, Ruhe zu bewahren und die Hände und Beine zu bewegen, um die Atmung zu stabilisieren, bevor Hilfe gerufen oder zur Sicherheit geschwommen wurde.

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