Ein fünfzehnjähriges Mädchen starb nach einem Unfall beim Schwimmen in der Nähe von Merseyside. Chiedza Nyanjowa, aus Cheshire, starb am Samstag im Krankenhaus. Die Polizei berichtete, dass sie nach dem Schwimmunfall in das Alder Hey Children’s Hospital gebracht wurde. Sie war die dreizehnte Opfer eines tödlichen Wasserunfalls während der beispiellosen Hitze der vergangenen Woche.
Die Familie des Mädchens sprach in einer Erinnerung von ihrer Dankbarkeit gegenüber allen, die Chiedza geholfen hatten. Sie betonten, dass die Unterstützung ihrer Angehörigen bewies, dass sie geliebt wurde. Die Familie beschrieb Chiedza als eine lebensfrohe Persönlichkeit, die das Christentum liebte und gerne in die Kirche ging. Sie erwähnten, dass sie gerne kochte und den Wunsch hatte, später Krankenschwester zu werden, um anderen zu helfen.
Die tödlichen Wasserereignisse resultierten aus den extrem heißen Bedingungen. Die Temperaturen stiegen in England und Wales auf Rekordwerte, während die Met Office beispielsweise 35,1 Grad in Kew Gardens verzeichnete. Die Royal Life Saving Society warnte vor dem Risiko des Kälteschocks, der das Schwimmen erschwerte, selbst wenn die Lufttemperatur hoch war.
In Norfolk suchten Notdienste nach einem Mann im River Yare bei Surlingham. Suchteams aus Polizei, Feuerwehr, Küstenwache und Luftrettungsdiensten riefen am Freitag nach. Die Suchaktionen nutzten Spezialausrüstung wie Drohnen, Wärmebildkameras und Sonar. Diese Suchoperationen fanden in den frühen Morgenstunden des Samstags statt.
Die Hitze zog viele Menschen zum Freiwasserschwimmen. Dies führte zu einer Reihe von Todesfällen in verschiedenen Regionen, darunter South Yorkshire, West Yorkshire und Cornwall. Die Behörden betonten die Notwendigkeit, bei Wasserunfällen schnell Hilfe zu leisten und die Sicherheit im Wasser zu gewährleisten.