Justin Stevens trat als Direktor der Nachrichten bei der ABC-Organisation zurück. Er begründete seinen Abgang mit persönlichen und beruflichen Gründen. Der Rücktritt erfolgte mit sofortiger Wirkung. Hugh Marks, der Geschäftsführer der ABC, lobte Stevens’ Engagement und seine editorialen Instinkte. Marks betonte, dass Stevens ein unglaubliches Engagement für die ABC über neunzehn Jahre gezeigt hatte, insbesondere bei der Sicherstellung, dass die ABC-Nachrichten die führende digitale Nachrichtenquelle blieb.
In einer Abschiedsmail an die Mitarbeiter äußerte Stevens, dass es in der aktuellen Nachrichtenorganisation kaum noch komplexere Strukturen gäbe. Er erklärte, dass er versucht hatte, den Journalismus zu stärken und zu verteidigen, ohne die Fehler zu ignorieren. Stevens sprach die ständige Veränderung der digitalen Ära an und strebte danach, die Kultur der Nachrichten zu verbessern, sodass die Organisation denselben Standards wie in der breiteren Gemeinschaft selbst verpflichtet sei.
Stevens führte zahlreiche Meilensteine an, die während seiner Amtszeit erreicht wurden. Dazu gehörten die Einführung von ABC News Loop auf Drittplattformen, die Initiative ABC News Verify sowie die Berichterstattung über indigene Themen und den Klimawandel. Auch die Rückkehr des Korrespondenten für China galt als bedeutender Erfolg. Er betonte, dass die regionale Berichterstattung hervorragend und unvergleichlich sei und dass die regionalen Teams nun zentraler für die nationale tägliche Nachrichtendiskussion waren als je zuvor.
Er hob die Position der ABC-Nachrichten als die vertrauenswürdigste Nachrichtenorganisation des Landes hervor. Stevens erklärte, dass die Untersuchungen staatlicher Regierungen durch die Einrichtung des Teams für staatliche Ermittlungen und die Wiederaufnahme von Stateline wichtige Auswirkungen für das öffentliche Interesse hatten. Die Reichweite der Nachrichten über die Plattformen wuchs, die Zuschauerzahlen des Abendprogramms stiegen, und die Audio-Podcasts der Nachrichten boten eine starke Plattform.
Parallel zu seinen beruflichen Leistungen war Stevens öffentlich in die Kritik eingetreten. Er äußerte sich gegen rassistische und sexistische Beleidigungen, die seinen Mitarbeitern zugewiesen wurden. Im Jahr 2024 kritisierte er rassistische Beleidigungen gegen den ehemaligen Moderator Tony Armstrong als verachtenswert. Er forderte zudem die Medien auf, bei der Berichterstattung über Online-Belästigungen weiblicher Journalisten verantwortungsvoller zu handeln. Er bezeichnete die unaufhörliche und verwerfliche Belästigung, der Journalistin Lisa Millar in den sozialen Medien, insbesondere auf Twitter, als inakzeptabel.