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Kariba-Fährung: Todesopfer stiegen auf 93, Zimbabwe's tödlichste Transportkatastrophe

Die Rettungsbemühungen dauerten an, während die Familie der Opfer nach Antworten suchte

Die Todeszahlen bei der tragischen Fährungskatastrophe auf dem See Kariba in Simbabwe stiegen auf 93. Dies machte den Vorfall zum tödlichsten Transportunfall der Nation, berichtete die staatliche Zeitung Herald. Die Fährverbindung, die für die Region von entscheidender Bedeutung war, hatte eine Kapazität von neunzig Passagieren. Dennoch schätzten die Medien, dass mindestens 168 Personen an Bord waren, als die Fähre vor einer starken Welle bergab und überfiel.

Präsident Emmerson Mnangagwa erklärte nach dem Unglück den Zustand einer Katastrophe aus. Die Such- und Rettungsarbeiten setzten fort, wobei Taucher aktiv wurden. Die Todeszahlen stiegen von 44 zum Zeitpunkt des Unfalls auf 84 im Laufe des Wochenendes, wie die Polizei berichtete. Später fanden Taucher neun weitere Leichen, weshalb die offizielle Zahl auf 93 anstieg. Eine Polizeimitteilung bestätigte, dass 83 der Opfer identifiziert wurden, von denen 39 Kinder waren.

Die See, die die Grenze zu Sambia berührte, stellte ein bedeutendes menschgemachtes Reservoir dar. Dieses Reservoir diente dem Transport, der Fischerei und lieferte beiden Ländern lebenswichtige Wasserkraft. Die Fährverbindung fungierte als eine essentielle und günstige Verkehrsverbindung für ländliche Gemeinschaften. Sie transportierte Eltern, die ihre Kinder für die Schulferien nach Hause brachten, sowie Händler.

Ein Überlebender berichtete der Nachrichtenagentur AFP, dass die Fähre zu diesem Zeitpunkt stark überfüllt war und die Passagiere Bedenken hinsichtlich der rauen Bedingungen äußerten. Die Rettungswesten lagen unter dem Gepäck begraben, und nur etwa dreißig Personen konnten diese erreichen. Ein Händler aus Mola berichtete von den erschütternden Fällen in seiner Gemeinde, wo Kinder ihre Eltern und Geschwister verloren und als einzige Überlebende zurückblieben.

Der Minister für Provinzangelegenheiten Marian Chombo erklärte, dass 67 Personen gerettet worden waren. Sie betonte jedoch, dass die Identifizierung einiger der gefundenen Leichen schwierig war. Angehörige mussten sich auf Kleidung und andere Gegenstände verlassen, um die Identität festzustellen. Der Minister betonte, dass nun DNA für den Identifizierungsprozess notwendig sei, da die Zeit knapp wurde.

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