Die kenianische Studentin Sheila Chebii verstarb bei einem Absturz von fünfzehn Stockwerken, als sie in Sydney als Reinigungskraft arbeitete. Der Vorfall ereignete sich in den Meriton Suites auf der Sussex Street. Die Polizei teilte mit, dass Chebii vom neunzehnten Stock auf einen vierten Stockwerk abstürzte. Es gab keine Hinweise auf eine andere Beteiligung, und die Todesursache blieb unklar. Die Ermittlungen liefen weiter, und die Familie suchte nach Antworten, die den Verlust ihrer Tochter erahnten.
Chebii war vor Kurzem nach Australien gezogen, um ihr Masterstudium in Buchhaltung zu beginnen. Sie hatte sich sechs Wochen zuvor aus Kenia nach Sydney begeben. Vor ihrem Tod verzeichnete ihre Cousine Faith Korir die Zeit als eine Zeit großer Freude und Zusammengehörigkeit. Die beiden teilten ein Zimmer und kochten gemeinsam. Korir berichtete, dass Chebii sehr lebensfroh und fröhlich gewesen sei und die Zeit mit ihr ein besonderes Erlebnis gewesen sei.
Vor ihrem Tod hatte Chebii eine neue Stelle als Reinigungskraft angekündigt. Sie zeigte sich aufgeregt und erleichtert über die Möglichkeit, die Hausarbeiten zu beenden. Kurz vor dem Unfall übermittelte Chebii ihre letzte Nachricht an ihre Cousine, in der sie angeblich von ihrem guten Befinden berichtete. Um 12:36 Uhr meldete Chebii sich mit der Nachricht: „Ich bin sehr gut.“
Nach dem Unfall versuchten die Behörden, Klarheit zu schaffen. Der Senator David Shoebridge bat den Coroner und SafeWork NSW um dringende Besprechungen, um der Familie die nächsten Schritte aufzuzeigen. Er betonte, dass grundlegende Fragen unberührt blieben. Die Polizei informierte, dass ein Bericht an den Staatskoronier übermittelt wurde, um festzustellen, ob eine Untersuchung des Todesfalls stattfand.
Die kenianische Diaspora reagierte auf den Tod von Chebii mit Trauer und Protest. Community-Vertreter forderten Antworten und Transparenz über die Umstände des Geschehens. Mathew Gitau, ein Vertreter der kenianischen Gemeinschaft, betonte, dass Chebii die Hoffnungen vieler junger Kenianer repräsentierte, die in Australien nach Bildung und Zukunft suchten. Die Mission in Kenia teilte mit, dass sie keine endgültigen Ergebnisse oder Schlussfolgerungen bezüglich des Falles erhalten hatte. Ein Sprecher des Meriton-Hotels erklärte, dass Chebii nicht direkt beim Hotel beschäftigt gewesen sei, sondern durch einen Subunternehmer angestellt worden sei, und dass die internen Untersuchungen bestätigten, dass sie nur wenige Wochen vor ihrem Tod als Hotelzimmerreiniger beschäftigt gewesen sei.