Ein sechzehnjähriges Kind aus Brisbane stand im Richlands Kindergericht wegen des Vorwurfs einer Körperverletzung gegen einen Mitschüler an정. Das Kind wurde nach der angeblichen Straftat am Dienstag festgenommen. Es erschien am Mittwoch vor Gericht, wo es unter Auflagen freigelassen wurde. Die Staatsanwaltschaft bezeichnete den Vorfall als „extrem ernst und besorgniserregend“ und behauptete, die Tat sei „vorgeplant“ gewesen.
Der Beschuldigte stach einen Mitschüler mehrmals. Der Polizeiprüfungsoffizier Shane Stephenson berichtete dem Gericht, dass das Opfer Verletzungen an der rechten Seite seines unteren Rückens und des Oberkörpers erlitt. Die Verletzungen führten zu Schäden an der Leber und internen Blutungen. Stephenson erklärte, die Tat sei lebensbedrohlich gewesen und sei eine dringende chirurgische Behandlung erforderlich gemacht. Er vermutete, dass der Angriff durch einen Beitrag in den sozialen Medien motiviert gewesen sei, betonte jedoch, dass die angeblicher Tat völlig unverhältnismäßig zu einer wahrgenommenen Beleidigung sei.
Der Verteidiger Torik Dib argumentierte demgegenüber, dass das Kind monatelang durch Mobbing in sozialen Medien verfolgt worden sei. Er erklärte, dass Kinder einer bestimmten Herkunft auf Plattformen, online und persönlich belästigt und bedroht worden seien. Dib las im Gerichtsdokument vor, welche Nachrichten die Familie des Beschuldigten gezeigt hatte, in denen sie auf ethnischen Grundlagen angegriffen und verleumdet wurden. Er betonte, dass das Kind auf verschiedenen Plattformen bedroht und verächtlich gemacht worden sei.
Der Richter Mark Howden beschrieb die Nachrichten als „bedrohlich und rassistisch“. Er erließ die Auflagen zur Freilassung des Kindes unter Auflagen. Das Verfahren wurde bis zum dritten September verschoben.