Im Juni 2025 berichtete der kurdische Filmemacher Gabar Choli von der brutalen Erfahrung, die er in einer Detenzierungsanstalt der US-Grenzschutzbehörde erlebte. Choli, ein Asylsuchender, der auf eine Verbesserung der Bedingungen für Inhaftierte drängte, sah sich einer erzwungenen medizinischen Behandlung ausgesetzt. Er schilderte, wie ihm in seiner Einzelhaftzelle durch Beamte Tuben in die Nase gesteckt wurden, um ihm Nährlösungen zu injizieren. Diese erzwungene Nahrungszufuhr, die er als grausame Routine empfand, führte zu schweren körperlichen und psychischen Folgen für ihn.
Die Ermittlungen, die durch die Zeitung veröffentlicht wurden, basierten auf Gerichtsdokumenten und Interviews mit medizinischen und juristischen Experten. Es stellte sich heraus, dass Choli über einen Zeitraum von fast acht Monaten durch die Behörde intermittierend mit Nährlösungen versorgt wurde, bevor er im Januar 2026 ausgewiesen wurde. Diese Praxis wurde von Menschenrechtsorganisationen als Folter verurteilt. Choli erklärte, er habe die Notwendigkeit einer Positionierung für Gerechtigkeit verstanden, doch die Beamten bestanden darauf, ihn zu brechen.
Choli erlitt während dieser Zeit geschwollene Nebenhöhlen, Schäden am Speiseröhren und psychischen Qualen. Er berichtete, dass die wiederholten Eingriffe in seinen Körper ihn zutiefst traumatisierten. Er schilderte, wie er sich in seiner Zelle auf seine Blutung und das Trinken von Blut aus seinem Hals konzentrierte. Diese erzwungene Behandlung führte zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und psychischem Leid.
Die US-Regierung räumte keine offizielle Anerkennung der erzwungenen Nahrungszufuhr in Inhaftierungszentren ein. Dennoch zeigte eine Untersuchung, dass die Behörde seit Januar 2025 Gerichtsbeschlüsse nutzte, um mindestens zehn Hungerstreikende in der Inhaftierung zu medizinischen Verfahren, einschließlich erzwungener Behandlung, auszusetzen. Experten bezeichneten diese Praktik als Folter. Ein Arzt beurteilte die Situation als eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit des Einzelnen und betonte die Bedeutung der Patientenautonomie.
Choli verlor seine Hoffnung, als er feststellte, dass sein Antrag auf Unterstützung durch den Richter abgelehnt wurde. Die Verfahren zur erzwungenen Behandlung liefen ohne seine rechtliche Vertretung. Die Gerichte genehmigten die Anfragen der Behörden oft ohne vorherige Konsultation der Hungerstreikenden. Choli betonte, dass diese Verfahren ohne rechtliche Vertretung nicht fortgesetzt werden sollten. Er schloss die Erfahrung als den Preis für einen Stand für das Richtige, den er ergriffen hatte, und betonte, dass die Behandlung seines Körpers ein entscheidendes Element seiner Existenz darstellte.