FaktenBlitz
RSS
Zurück zur Übersicht
Politik

Spielgeld-Regulierung: Labor öffnete sich für Änderungen, Werbung blieb umstritten

Untersuchungen brachten Vorwürfe von illegalen Substanzen hervor; Koalition und Grüne lehnten die Reformen ab

Die Labor-Regierung zeigte sich bereit, die Regeln für Spielgeld-Anreize anzupassen, doch bei den Werbevorschriften zeigte sie weniger Bereitschaft, Kompromisse einzugehen. Die Verhandlungen über das Glücksspielgesetz, welches bisher keine parlamentarische Unterstützung fand, dauerten an. Quellen berichteten, dass die Regierung Änderungen bezüglich der Anreize im Rahmen der Gespräche mit der Koalition in Canberra prüfen würde.

Die parlamentarischen Anhörungen der vergangenen Woche fokussierten sich auf die Anreize, wobei Vorwürfe erhoben wurden, dass Glücksspielunternehmen illegale Drogen und Zugang zu Prostituierten zur Bindung problematischer Spieler nutzten. Die großen Wettunternehmen Sportsbet und Tabcorp bestritten jegliche Beweise für diese Behauptungen.

Advocates für den Schutz vor Glücksspielschäden und die Opposition im Senat forderten zusätzliche Einschränkungen der Werbemittel. Die Grünen und Teile der Koalition lehnten die Reformen, wie sie vom Kommunikationsminister vorgelegt wurden, ab, was die Verabschiedung des Gesetzes in seiner jetzigen Form unwahrscheinlich machte.

Die Regierung zeigte sich jedoch offen für ‘vernünftige Änderungen’ der Gesetzgebung, wenn die Opposition ihre Vorschläge einbrachte. Die Regierungschefin Jenny McAllister erklärte, dass die Labor-Fraktion das Gesetz ‘grundsätzlich richtig’ hielt, aber bereit sei, ‘vernünftige Anpassungen’ vorzunehmen, um den Durchgang im Parlament zu sichern.

Die Diskussionen betrafen Anreize wie Bonuswetten, Werbequoten und VIP-Gästebeträge. Kritiker bemängelten zudem die aktuelle Gesetzgebung, da sie die Möglichkeit zur Werbung an Kinder nicht ausreichend limitierte. Es bestand die Sorge, dass Streaming-Plattformen unter dem aktuellen Plan mehr Werbung während Spielpausen zeigen konnten. Die Regierung argumentierte, dass der aktuelle Vorschlag ein angemessenes Gleichgewicht zwischen dem Schutz vor Spielsucht und der Vermeidung übermäßiger Sanktionen für Medienunternehmen und Sportverbände, die auf Wettumsätze angewiesen waren, darstellte.

GlücksspielGesetzgebungWerbungLaborParlament

Teilen

𝕏 Twitter WhatsApp