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Politik

Labor-Politiker hinterfragten AUKUS-Abkommen: Produktionsrisiken wurden thematisiert

Ein Kritikpunkt an der Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten und der mangelnden Plan B

Der Abkommen AUKUS, welches Australien zur Aufnahme von drei gebrauchten Atomubernissen der Klasse Virginia verpflichtete, stand unter erheblicher Kritik. Der Labor-Abgeordnete Ed Husic äußerte Bedenken hinsichtlich der Lieferfähigkeit der Vereinigten Staaten und der transaktionalen Natur der politischen Verhandlungen. Husic warnte davor, dass die schwachen Produktionsraten in den USA die Erwartungen Australiens an die Übergabe der Schiffe in den frühen 2030er Jahren unrealistisch machten.

Der Verteidigungsminister Richard Marles hatte diese Vorschläge der Vereinigten Staaten akzeptiert, anstatt eine Kombination aus neuen und älteren Schiffen zu übernehmen. Husic kritisierte die mangelnde Planungssicherheit und die fehlende Kontingenz. Er stellte die Frage, welche Alternativen existierten, falls die Produktionsziele nicht erreicht wurden, und betonte die aktive Souveränitätsproblematik, die durch die Abhängigkeit von der US-Administration entstand.

Die tatsächlichen Produktionszahlen der Virginia-Klasse in den US-Werften beliefen sich auf nur etwa eine bis zwei Schiffe pro Jahr. Diese Zahl lag weit unter der jährlichen Rate von 2,33, die für die Umsetzung des Abkommens notwendig war. Dies verstärkte die Argumentation, dass das Abkommen ein hohes Risiko darstellte und eine langfristige Abhängigkeit von einer unberechenbaren politischen Situation bedeutete.

Innerhalb der Partei gab es deutliche Reibungen. James Paterson, der stellvertretende Verteidigungsminister, bezeichnete Husics Intervention als einen „vollständigen Labor-Aufstand“ und forderte Marles auf, seinen Kollegen in die Linie zu bringen. Kritiker bemängelten zudem, dass ein ehemaliger Kabinettsminister weiterhin die Tragfähigkeit des AUKUS-Plans in der Partei hinterfragte.

Parallel dazu begann eine öffentliche Untersuchung des Abkommens. Peter Garrett wurde als Leiter einer Untersuchung eingesetzt, die die mangelnde parlamentarische Kontrolle des Deals thematisierte. Diese Entwicklung zeigte, dass die Opposition gegen AUKUS im breiteren Labor-Spektrum zunahm und die Debatte über die zukünftige Strategie Australiens intensiviert wurde.

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