Die Landbesitzerin enthüllte, dass der Mann, der in ihr Wohnkomplex zog, mit den Tätern des 11. September 2001 in Verbindung stand. Sie berichtete über die beunruhigende Verbindung zwischen dem Mieter und den Attentatplänen. Der Mann, Omar al-Bayoumi, zog 1999 in die Wohnanlage Parkwood Apartments in San Diego ein. Er wurde schnell zu einem Stammgast bei den Poolpartys der Landbesitzerin.
Al-Bayoumi stellte die Landbesitzerin zahlreichen Männern vor, die später zu ihren Nachbarn wurden. Dieses Paar geriet infolgedessen in den Fokus der Ermittlungen im Zusammenhang mit der Entführung des Fluges American Airlines 77 und dem Einschlag in das Pentagon. Die Landbesitzerin empfand eine tiefe Verstrickung mit diesen drei Männern über zwanzig Jahre hinweg.
Al-Bayoumi wurde angeklagt, die Planung des Terrorattentats zu ermöglichen. Die Bundesrichterin stellte fest, dass Beweise eine vernünftige Schlussfolgerung erzeugten, dass Al-Bayoumi und ein saudischer Diplomat bei der Unterstützung der Hijacker mit der saudischen Regierung koordinierten. Saudi-Arabien bestritt diese Anschuldigungen vehement.
Die Ermittlungsbehörden fanden heraus, dass Al-Bayoumi Kontakte nutzte, um den Hijackern Hilfe zu leisten. Die Behörden entdeckten zudem Korrespondenz mit einer mit Al-Qaida verbundenen Wohltätigkeitsorganisation. Diese Unterlagen lieferten Hinweise auf anti-amerikanische Überzeugungen des Mannes.
Nach seiner Festnahme versuchte Al-Bayoumi, seine Beteiligung herunterzuspielen. Die Ermittlungen führten jedoch zu der Erkenntnis, dass er eine zentrale Rolle bei der Organisation der Hijacker spielte. Die Gerichte befanden, dass Al-Bayoumi nicht nur ein guter Bürger, sondern ein Mitwisser war.
Die Landbesitzerin berichtete später, dass die Ereignisse ihre Lebenswelt abrupt veränderten. Sie empfand Verwirrung und Angst vor Menschen. Sie suchte nach dem Trauma der Ereignisse und verließ die Umgebung, um sich von den Verdachtsmomenten zu distanzieren.