Sechs LKW-Fahrer erstanden nach einem explosiven Unfall auf der Hume Highway nahezu unverletzt. Die Polizei bezeichnete das Überleben der Fahrer als ein Wunder, nachdem die beteiligten Fahrzeuge, die Tonnen brennbarer Materialien transportierten, in Brand gerieten. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag um fünf Uhr morgens in der Nähe von Breadalbane in den südlichen Tafelbergen New South Wales.
Die Ermittlungen ergaben, dass zwei Fahrzeuge beim Einfahren in eine Raststätte kollidierten, woraufhin eines der LKW acht Tonnen Butan-Dosen transportierte. Dies führte zu mehreren kleinen Explosionen, als die Feuerwehr eintraf. Weitere beteiligte Fahrzeuge transportierten Alkohol, Harze und Schaumstoff, welche den Brand zusätzlich befeuerten. Alle sechs LKW wurden in der daraus resultierenden Flammenkulisse zerstört, die jedoch inzwischen gelöscht worden war.
Die sechs männlichen Fahrer wurden von der Behörde als sicher registriert. Ein Vertreter der Polizei bestätigte, dass die Fahrer leichte Verletzungen erlitten und von den Rettungskräften behandelt wurden. Zwei Fahrer verließen den Unfallort und suchten im Goulburner Krankenhaus obligatorische Tests. Die Feuerwehr New South Wales entsandte sieben Löschfahrzeuge, darunter zwei Fahrzeuge für gefährliche Stoffe und bis zu vierzig Einsatzkräfte.
Aufgrund der Rauch- und Flammenentwicklung blieb die Hume Highway bis elf Uhr vormittags in beide Richtungen gesperrt. Autofahrer wurden aufgefordert, zusätzliche Fahrzeiten für Umleitungen über Canberra mittels der Federal- und Barton-Straßen einzuplanen. Die Polizei kündigte an, dass die Wiedereröffnung der Straße, insbesondere der nördlichen Fahrspuren, aufgrund der verbliebenen Trümmer und potenziell gefährlichen Materialien einige Zeit in Anspruch nehmen würde.
Ein Tatort wurde eingerichtet und die Untersuchungseinheit für Unfälle unterstützte die Ermittlungen. Die Behörden begannen umgehend mit der Aufklärung des gesamten Vorfalls.