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Luftangriffe auf die Ukraine: Berichte über Zerstörung und Schutzmaßnahmen

Russische Luftangriffe auf wichtige ukrainische Zentren führten zu zahlreichen Opfern und erforderten Versteckmaßnahmen.

Russische Luftangriffe auf wichtige ukrainische Zentren, darunter Kiew, Dnipro und Charkiw, führten zu Todesfällen und Verletzungen. Die Behörden berichteten, dass mindestens neun Menschen getötet und Dutzende verletzt wurden, als die Angriffe am frühen Dienstagmorgen stattfanden.

In Kiew starben mindestens vier Menschen und 29 weitere wurden verletzt, so Tymur Tkachenko, Leiter der militärischen Verwaltung der Hauptstadt. Im Osten der Ukraine, in Dnipro, wurden fünf Menschen getötet und sechzehn verletzt. Der regionale Gouverneur Oleksandr Hanzha zeigte Bilder von stark beschädigten Wohngebäuden und zerstörten Spielplätzen.

In Kiew löste ein mutmaßlicher Raketenangriff auf ein 24-stöckiges Wohngebäude einen Einsturz aus, wodurch Menschen unter den Trümmern eingeschlossen blieben. Zudem brannte ein neunstöckiges Wohnhaus in Brand. Im Bezirk Obolon brachten herabfallende Raketenfragmente Autos in Brand, und es kam zu Bränden an zwei Orten in offenen Gebieten, darunter nahe einem Kindergarten.

Als Reaktion auf die Luftalarmwarnungen, die einen Großteil des Landes am Dienstagmorgen abdeckten, suchten Tausende von Einwohnern Kiew in unterirdischen Stationen und anderen Schutzräumen Zuflucht. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Montag bereits Warnungen vor einem potenziell großen Angriff wiederholt und die Bevölkerung zur besonderen Aufmerksamkeit bei den Luftalarmen aufgefordert.

Selenskyj betonte in seiner nächtlichen Videobotschaft, dass die Aufklärungswarnungen bezüglich russischer Angriffe weiterhin in Kraft blieben und ein massiver Schlag möglich sei. Er versicherte, dass die Verteidiger rund um die Uhr mit den derzeit verfügbaren Vorräten bereit seien. Russland hatte zuvor davor gewarnt, „systematische Angriffe“ auf Ziele in Kiew, die mit der ukrainischen Armee in Verbindung standen, sowie auf Entscheidungsszentren durchzuführen. Dies folgte auf einen Drohnenangriff auf ein Wohngebäude in der russisch kontrollierten Region Luhansk, der 21 Menschen tötete.

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