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Wirtschaft

Manchester verzeichnete den größten Rückgang der innerstädtischen Armut in Großbritannien

Bericht des Zentrums für Städte stärkte Andy Burnhams politische Position

Manchester verzeichnete den größten Rückgang der innerstädtischen Armut in Großbritannien, so ein Bericht. Dieser Erfolg stärkte die Behauptung von Andy Burnham, er könne die Wiederbelebung der Stadt auf nationaler Ebene replizieren. Als Spitzenkandidat für den Ersatz von Keir Starmer platzierte der Bürgermeister die wirtschaftliche Leistung der Stadt in den Mittelpunkt seiner Kampagne und beschrieb den „Manchesterismus“ als eine politische Philosophie für einen stärker interventionistischen Ansatz in der Wirtschaft.

Das Zentrum für Städte stellte fest, dass Manchester seit 2010 einen signifikanten Beitrag zum Rückgang der innerstädtischen Armutsraten im ganzen Land geleistet hatte. Zwischen 2010 und 2025 verzeichnete Manchester einen Rückgang der Deprivationsraten in den Stadtvierteln in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum um siebzehn Prozentpunkte. Dies stellte den größten Rückgang unter den 63 analysierten Städten und Gemeinden des Vereinigten Königreichs dar.

In der Analyse, welche die Indizes mehrerer Deprivationsfaktoren für England, Schottland, Wales und Nordirland nutzte, fanden die Forscher auch heraus, dass London und Liverpool ebenfalls bedeutende Beiträge leisteten. Für das gesamte Land sank der Anteil der innerstädtischen Stadtviertel in den 20 % der am stärksten benachteiligten Orte in einem kombinierten Index aller vier Nationen um sieben Prozentpunkte, von 38 % auf 31 %.

Die Definition „innerstadt“ umfasste alle Stadtviertel, die unmittelbar an das Zentrum einer Stadt angrenzten. Für die größten Städte, wie Manchester, wurde dies durch die Erstellung eines Rings von 1,3 Kilometern vom Zentrum bis 4,5 Kilometern außen festgelegt, wo städtische Viertel in die Vororte übergingen. In innerstädtischem Manchester stiegen 58,4 % der Stadtviertel innerhalb und um das Stadtzentrum in den Jahr 2025 in die am stärksten benachteiligten Kategorien, verglichen mit 75,7 % im Jahr 2010.

Der Bericht zeigte jedoch auch, dass die Armutsraten in Teilen der urbanen Briten zugenommen. Sieben der zehn Städte und Gemeinden mit den größten Anstiegen der Armutsraten in ihrem gesamten städtischen Gebiet befanden sich im Norden und in den Midlands, darunter Derby und Sunderland. Andrew Carter, der Chef der Exekutive des Zentrums für Städte, betonte, dass die Regierung „Metro-Bürgermeister“ unterstützen müsse, da die Studie zeigte, dass große Städte mit dezentralisierten Befugnissen besser abschneideten als kleinere Städte und Gemeinden. Er forderte, dass die Regierung die Bürgermeister weiterhin unterstützen müsse, um sicherzustellen, dass die Mittel für die lokale Entwicklung die Schritte der Metro-Bürgermeister belohnten.

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