Eine junge Frau von zwanzig zwei Jahren starb bei einem Schuss in Nord-Schweiz. Die Frau wurde am Tatort in Aarau getötet, so die Polizei. Bei dem Vorfall wurden fünf weitere Personen verletzt, darunter vier Männer und eine Frau im Alter zwischen vierundzwanzig und siebenundzwanzig Jahren. Die Verletzungen der Betroffenen reichten von geringfügigen bis hin zu schweren Verletzungen und sie befanden sich im Krankenhaus.
Die Behörden bestätigten, dass der Schuss bei einem Event auf einer Rennbahn in Aarau stattfand, als dort eine Rave-Veranstaltung in die frühen Morgenstunden des Sonntags lief. Die genauen Umstände des Vorfalls und die Identität des Täters blieben unbekannt, und die möglichen Motive des Angriffs konnten nicht ermittelt werden.
Lokale Medien berichteten, dass die Polizei um 02:30 Uhr Ortszeit über den Schuss informiert wurde. Der Schweizer DJ Tekibo, der bei dem jährlichen Techno-Event auftrat, teilte mit, dass er einen Freund in dem Vorfall verloren habe und noch versuche, die Ereignisse zu verarbeiten.
Der Aargau Racing Club bezeichnete die Rave-Veranstaltung als von einem ernsten Vorfall überschattet. Er dankte den Rettungsdiensten für ihre schnelle Reaktion. Die Organisatoren des Events gaben an, dass bis zu dreitausendfünfhundert Besucher erwartet worden waren.
Als Reaktion auf den Vorfall sperrte die Polizei ein Gebiet rund um die Rennbahn, den öffentlichen Pool und das Sportfeld ein. Die Öffentlichkeit wurde dringend gebeten, diesen Bereich zu meiden. Die Aargauer Kantonspolizei entsandte zudem eine große Anzahl von Beamten als Vorsichtsmaßnahme. Ein AFP-Journalist beobachtete, wie bewaffnete Beamte auf der Autobahn bis zu dreißig Kilometer vom Schussort stationiert wurden.
Auf der deutschen Seite lieferten die Polizeibehörden Unterstützung für die Schweizer Kräfte, während die Fahndung nach dem Täter fortgesetzt wurde. Zusätzlich wurde die regionale Katastrophenschutzeinheit entsandt. Ein Schweizer Armee-Hubschrauber überflog die Gegend in den frühen Morgenstunden, um die Lage zu überprüfen. Die Schweiz verfügte über eine hohe Rate an Waffenbesitz in Europa, wenngleich gewalttätige Schussvorfälle selten waren und in jüngster Zeit strengere Kontrollen eingeführt worden waren.