FaktenBlitz
RSS
Zurück zur Übersicht
Kriminalität

Mann beschuldigt, Kameraausrüstung von Opfer des Terrorangriffs gestohlen

Polizei verhaftete Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Bondi-Vorfall

Die Polizei in New South Wales reichte Anklage gegen einen Mann wegen des Verdachts des Diebstahls von Kameraausrüstung von einem Opfer des Terrorangriffs am Bondi Beach ein. Die Ermittlungen konzentrierten sich auf den Vorfall, der im Zusammenhang mit einem Anschlag stattfand, bei dem fünfzehn Menschen starben. Die Behörden behaupteten, der Beschuldigte habe die Ausrüstung des Opfers nach dem Ereignis gestohlen.

Im Rahmen der Untersuchung des Angriffs identifizierten die Detektive, dass ein Opfer – ein 61-jähriger pensionierter Polizeibeamter und Fotograf – seine Kameraausrüstung nach dem Anschlag gestohlen hatte. Am Mittwochmorgen führte die Polizei einen Durchsuchungsbeschluss in den nordwestlichen Vororten von Sydney aus. Dort fanden sie eine Kamera, Handfesseln sowie elektronische Geräte und entdeckten zudem eine geringe Menge weißer Kristallpulver und weitere Elektronik in einem Fahrzeug.

Ein 35-jähriger Mann wurde festgenommen und zur Riverstone-Polizeistation gebracht, wo ihm Ladungen wegen Diebstahls und der Verwertung gestohlener Sachen angeklagt wurden. Die Polizei äußerte die Vermutung, dass der Mann der Fotograf des Hanukah-Events gewesen sei und die Kameraausrüstung des verstorbenen Opfers gestohlen und diese anschließend Tage später verpfändet habe.

Dem Mann wurde eine strenge bedingte Freilassung erteilt, damit er am Montag, dem 22. Juni, vor das örtliche Gericht in Blacktown erschien. Die Ermittlungen zur genauen Motivation des Diebstahls liefen weiter.

New South WalesVerbrechenDiebstahl

Teilen

𝕏 Twitter WhatsApp