Martin Short, Komiker und Schauspieler, sprach erstmals öffentlich über den Tod seiner Tochter Katherine Short. Er bezeichnete den Verlust als „Albtraum für die Familie“. Katherine starb im Februar im Alter von 42 Jahren in ihrem Zuhause in den Hollywood Hills. Die Staatsanwaltschaft des County of Los Angeles bestätigte den Todesgrund als Suizid.
Im Rahmen einer Sendung auf CBS News Sunday Morning verglich Short den Tod seiner Tochter mit dem seiner Frau Nancy Dolman, die 2010 an Brustkrebs starb. Er betonte die gemeinsame Perspektive auf Krankheiten: „Das Verständnis war, dass psychische Gesundheit und Krebs, wie bei meiner Frau, beide Krankheiten seien und manchmal mit diesen Krankheiten waren sie endgültig.“ Short erklärte, dass seine Tochter lange mit extremer psychischer Belastung und einer Grenzpersönlichkeitsstörung kämpfte und ihr Bestes gab, bis sie nicht mehr konnte.
Short äußerte den Wunsch, die psychische Gesundheit aus dem Schatten zu holen, damit Menschen nicht beschämt seien, über diese Themen zu sprechen. Er sprach davon, den Suizid nicht zu verbergen, sondern anzuerkennen, dass dies eine letzte Phase einer Erkrankung sein konnte. Er betonte die Notwendigkeit, in die Situation hineinzublubben und aus ihr herauszuatmen.
Der Komiker reflektierte auch über den Verlust mehrerer enger Freunde und Familienmitglieder im vergangenen Jahr. Er beschrieb die Erfahrung als überwältigend und betonte die Notwendigkeit, den Atem zu nehmen und wieder auszuatmen. Short sprach zuvor über den Umgang mit frühen Verlusten, darunter den Tod seines älteren Bruders und seiner Eltern. Diese Erfahrungen führten dazu, dass er eine Überlebensfähigkeit und eine Perspektive auf den Umgang mit Trauer entwickelte.
Er äußerte die Überzeugung, dass man diese Erfahrungen nutzen könne, um die Akzeptanz zu fördern. Er meinte, dass die Meinung eines Publikums, das ihn nicht mochte, nach solchen Erfahrungen weniger wichtig sei. Short sprach zudem über einen neuen Netflix-Dokumentarfilm über sein Leben, der die vielen Erfahrungen mit Verlusten früh im Leben thematisierte.