Ein Massaker ereignete sich in der südlichen Region Spaniens. Eine Schießerei fand am Montag um 23:00 Uhr in der Kleinstadt El Ejido bei Almería statt. Die Polizei meldete den Vorfall, bei dem zwei Menschen starben und vier weitere schwer verletzt wurden. Unter den Verletzten befanden sich zwei Kinder. Berichten zufolge war einer der Verletzten der sieben Monate alte Sohn des Verdächtigen.
Der 25-jährige Mann wurde im Verdacht der Tötung seiner Eltern und der Verletzung von vier weiteren Personen festgenommen. Die Behörden gaben an, dass der Vorfall in El Ejido gemeldet wurde. Die Opfer, darunter die Kinder, wurden umgehend ins Krankenhaus gebracht. Lokale Medien berichteten, dass das andere verletzte Kind ein achtzehn Monate altes Baby war, während auch ein 60-jähriger Mann unter den Verletzten stand.
Der Verdächtige war kurzzeitig auf der Flucht, bevor er sich jedoch bei einer örtlichen Polizeistation meldete. Die Guardia Civil leitete eine umfassende Untersuchung des Massakers ein und versuchte, eine mögliche Motivation für die Schießerei festzustellen. Die Identitäten des Täters und der Opfer wurden von den spanischen Behörden noch nicht offiziell veröffentlicht.
Massaker dieser Art waren in Spanien relativ selten. Laut dem Projekt Insight, welches die Gewaltdelikte in Europa verfolgte, wurden zwischen dem Jahr 2000 und 2023 insgesamt vier solcher Vorfälle registriert. Die Ermittlungen konzentrierten sich nun auf die Klärung der Hintergründe dieses tragischen Ereignisses.