Ein gut vernetzter Mann aus Melbourne wurde schuldig befunden. Er verurteilte zwei Straftaten Vergewaltigung sowie eine Straftat sexueller Nötigung vor dem Gericht des Bundesstaates Victoria. Nach einer dreiwöchigen Verhandlung entschied die Jury am Dienstag, dass der Angeklagte für alle vorgeworfenen Straftaten verantwortlich war.
Die Vorwürfe bezogen sich auf Vorfälle im März 2023. Es wurde behauptet, dass der Mann die Frau in seiner Wohnung sexuell missbrauchte. Die Verteidigung argumentierte, dass keine sexuelle Berührung stattgefunden hatte. Die Staatsanwaltschaft präsentierte jedoch Beweise, die die Glaubwürdigkeit der Beschuldigten stärkten.
Im Verlauf des Verfahrens spielte die Aussage der ehemaligen persönlichen Assistentin der Frau eine zentrale Rolle. Sie legte über vier Tage hinweg Zeugenaussagen vor, welche die Sachlage beleuchteten. Die Verteidigung bezeichnete diese Aussage als verzweifelte Darbietung. Der Richter lobte die Jury für ihre Arbeit, betonte jedoch, dass das System der Jury die beste Methode zur Beurteilung solcher Fälle darstellte.
Die Details des Vorfalls enthüllten, dass die Frau dem Mann erklärte, sie wolle dies nicht. Der Mann antwortete mit Kommentaren, die als unangemessen empfunden wurden. Es wurde berichtet, dass die Frau ihn anschließend mit einer Faust in das Gesicht schlug und ihm die Worte zuschwörte: „Du bist ein Vergewaltiger“.
Die Polizei erschien am 24. März 2023 in der Wohnung der Frau. Die Ermittler führten Gespräche mit ihr, deren Aufzeichnung zur Verhandlung vorlag. Die Verteidigung betonte, dass die Frau zögerte, die Behörden einzuschalten, da eine frühere Anzeige gegen sie widerlegt worden war. Die Gerichtsverhandlung befasste sich somit nicht primär mit der Frage der Zustimmung, sondern mit der tatsächlichen sexuellen Handlung.