Ein Ausbruch der Meningeitis in Berkshire führte zu einem Todesfall und mehreren weiteren Erkrankungen. Gesundheitsbeamte teilten mit, dass eine junge Person gestorben war und zwei weitere Personen behandelt wurden. Dieser Fall folgte auf einen größeren Ausbruch in Kent, der im März zwei Todesopfer und über ein Dutzend weitere Krankenhausbehandlungen zur Folge hatte.
Die britische Gesundheitsbehörde bestätigte am Donnerstag neue Fälle in Reading und dass ein Student verstorben war. Eine Ärztin der Gesundheitsvorsorge erklärte, dass die Meningokokken-Meningeitis engen Kontakt zur Verbreitung erfordere. Sie betonte, dass große Ausbrüche, wie sie kürzlich in Kent beobachtet worden waren, glücklicherweise selten seien.
Die Behörden arbeiteten eng mit Partnern zusammen und boten den engen Kontaktpersonen Antibiotika als Vorsichtsmaßnahme an. Es wurde bestätigt, dass ein Fall als Meningeitis B (MenB) identifiziert wurde, und weitere Testergebnisse wurden erwartet. Informationen wurden an die betroffenen Schulen und Eltern übermittelt, obwohl die genaue Verknüpfung der Fälle nicht spezifiziert wurde.
Die Symptome der Meningeitis und Sepsis umfassten Fieber, Kopfschmerzen, schnelle Atmung, Schläfrigkeit, Zittern, Erbrechen sowie kalte Hände und Füße. Sepsis konnte zudem einen charakteristischen Hautausschlag verursachen, der sich nicht verblasste, wenn man ihn drückte.
Es wurde darauf hingewiesen, dass junge Menschen ihre Impfungen überprüfen sollten, insbesondere den MenACWY-Impfstoff, der in den Schuljahren 9 und 10 angeboten wurde. Es wurde betont, dass andere Stämme, wie MenB, unter jungen Erwachsenen zirkulieren konnten. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, unabhängig vom Impfstatus die Symptome ernst zu nehmen und bei jeglicher Sorge umgehend ärztliche Hilfe zu suchen.