Merlín, die Enten, wurde von dem Fußballspiel von Mexiko gegen Tschechien verbannt. Die Entscheidung erfolgte aufgrund der strengen Bestimmungen der FIFA, welche Tiere vom Zutritt zu Veranstaltungsorten ausschlossen, um deren Wohlergehen zu gewährleisten. Der Enten-Star hatte sich während der Weltmeisterschaft zu einem Volkshelden in Mexiko entwickelt und eine große Anhängerschaft gewonnen. Seine Fans hatten eine Kampagne initiiert, um Merlín an dem Spiel teilhaben zu lassen, zusammen mit seiner menschlichen Familie.
Merlín erhielt zwar Zugang zum äußeren Bereich des Estadio Azteca, jedoch verbot die FIFA den Eintritt in das Stadion selbst. Ein Sprecher der FIFA bestätigte, dass Merlín zwar in den Perimeter gelassen wurde, aber nicht in die Arena. Diese Regelung betraf alle Tiere und diente dem Schutz ihrer Gesundheit. Die Entscheidung führte dazu, dass Merlín nicht zusehen konnte, wie sein liebstes Land spielte.
Merlín hatte sich während der Weltmeisterschaft zu einem internationalen Prominenten entwickelt. Er trug das grüne Trikot Mexikos und reiste mit seiner Familie durch die Stadt, wobei er Interviews gab und mit Unterstützern interagierte. Er wurde zu einem bekannten Gesicht in der Hauptstadt. Trotz des Ausschlusses vom Stadion zeigte die Besitzerin Carla Gómez große Zuversicht. Sie meinte, Merlín sei ein Glücksbringer und glaubte, dass er dem mexikanischen Nationalteam den Sieg bringen würde.
Carla Gómez äußerte sich dankbar über die Erfahrungen der letzten Tage. Sie betonte, dass die Menschen von Merlín erstaunt seien. Merlín selbst äußerte sich noch nicht öffentlich zu den Richtlinien der FIFA bezüglich der Enten. Dennoch blieb die Enten-Figur während der Veranstaltung ein zentrales Thema in Mexiko.