Ed Miliband erkannte, dass die frühere Haltung der Labour-Partei bezüglich des Palästina-Konflikts unzureichend gewesen war. Er teilte den Aktivisten mit, die die Notlage der Palästinenser hervorgehoben hatten, mit, dass sie recht hatten, und erklärte, die britische Politik habe sich unter Andy Burnham grundlegend verändert. Miliband versprach, dass die britische Regierung eine explizit progressive Außenpolitik verfolgen würde und das Vereinigte Königreich eine Führungsrolle in der Diplomatie einer neuen Ära einnehmen würde.
Der Außenminister erklärte, dass eine fundamentale Lektion aus Israel und Palästina darüber existiere, wie die Partei ihren Ansatz verändert hatte. Er betonte, dass die Labour-Partei erfolgreich sei, nicht trotz, sondern dank ihrer progressiven Werte. Er sprach von dem Beginn einer neuen und entschlosseneren Außenpolitik und betonte, dass das Ziel nicht die Akzeptanz des Status quo sei, sondern dessen Veränderung sowohl im Inland als auch im Ausland. Er versprach, dass das Land nicht akzeptiere, was war, sondern es verändere.
Als Außenminister verhängte Miliband weitreichende Sanktionen gegen den Handel mit israelischen Siedlungen, angesichts zunehmender Siedlergewalt im Westjordanland. Diese Maßnahmen führten dazu, dass zwölf Länder, darunter Frankreich und Kanada, ebenfalls Sanktionen ankündigten. Miliband erklärte, dass diese Sanktionen einen definitiven Wandel in der Art und Weise markierten, wie die Labour-Partei die Lage im Nahen Osten angehen würde. Er sprach sich für die Millionen von Menschen aus, die durch die Notlage des palästinensischen Volkes bewegt und empört waren, und betonte, dass die Partei ihren Ansatz unter Andy Burnham neu ausgerichtet habe.
Er verurteilte ethnische Säuberungen durch Siedlerterroristen im Westjordanland und den Beweis von Kriegsverbrechen in Gaza. Miliband erklärte, dass die Partei Worte mit Taten verband: Sie verbot den Import von Gütern aus illegalen Siedlungen und störte die Lieferketten für britische Finanzen, Bauwirtschaft und Dienstleistungen, die mit diesen Siedlungen verbunden waren. Er versprach, dass die Bewegung und die Regierung die Zwei-Staaten-Lösung nicht zulassen würden.
Miliband würdigte jene, die gegen den israelischen Angriff in Gaza protestiert hatten, und betonte die Stärke der Solidarität zwischen dem britischen Volk und jenen, die Frieden in Israel und Palästina sehnten. Er erklärte, dass die Entscheidung zum Handeln die internationale Gemeinschaft mobilisiert hatte und dass dies der Weg sei, um Veränderungen in der heutigen Welt zu bewirken. Die Kooperation bei der Verhängung von Sanktionen bildete den Beginn einer neuen Verbindung mit Gleichgesinnten wie Frankreich und Kanada, was auch als eine Bereitschaft interpretiert wurde, die Vereinigten Staaten zu außen vor zu lassen.
Eine Quelle aus dem Umfeld von Miliband deutete an, dass dies ein zentrales Thema seiner Amtszeit sei. Sie betonte, dass die Interessen Großbritanniens durch die Verteidigung seiner Werte auf der Weltbühne bedient würden. Die Fähigkeit, auf großen globalen Themen Koalitionen aufzubauen, hing von der Fähigkeit ab, Länder mitzunehmen. Dieses Palästina/Israel-Neuausrichtung zeige, wie Großbritannien Geschäfte tätigen wollte. Es zeigte, dass die britische Politik proaktiv darin sei, Länder bei den Themen, die das Land wirklich interessierten, mitzunehmen.