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Militär

Militär drängte Industrie zur Beschleunigung der Waffenproduktion wegen iranischen Konflikts

Ein Memo forderte Unternehmen auf, Produktionspläne drastisch zu beschleunigen

Die US-Militärführung drängte Unternehmen dazu, die Waffenproduktion drastisch zu beschleunigen, da der Iran-Konflikt die Vorräte an Waffen aufzehrte. In einem Memo forderte der stellvertretende Verteidigungsminister drei Wochen, um darzulegen, wie die Lieferungen kritischer Fähigkeiten signifikant schneller und aggressiver gestaltet werden sollten. Feinberg betonte in dem Dokument, dass jahrelange Entwicklungszyklen inakzeptabel seien und die Produktionskapazitäten unverzüglich erweitert werden mussten.

Das Verteidigungsministerium bestätigte die Existenz des Memos vom fünften August und lobte Feinberg als „generationellen Anführer“, der das „kaputte, veraltete und immens komplexe Beschaffungssystematik“ korrigierte. Der Chefsprecher des Verteidigungsministeriums erklärte, dass die enge Zusammenarbeit mit Branchenführern zur Beschleunigung der Produktion keine Neuheit sei und die Absicht des Präsidenten und dieses Ministers von Anfang an klar gewesen sei.

Die Forderungen folgten auf Aufforderungen an Waffenhersteller, in Juli in das Weiße Haus zu erscheinen. Dort wurden sie angeblich aufgefordert, Kongressabgeordnete zu überzeugen, eine weitere Finanzierungsrunde zu verabschieden. Präsident Donald Trump versicherte zwar, dass die Vereinigten Staaten „massive Mengen“ an Waffen besaßen, doch es gab Berichte über hitzige Diskussionen hinsichtlich des Munitionsmangels hinter den Kulissen.

Der Präsident konfrontierte den Verteidigungsminister Pete Hegseth letzte Woche am Camp David über den Munitionsmangel und behauptete, das Problem sei bereits gelöst worden. Die Trump-Administration wies diese Darstellung jedoch zurück, während der Präsident die „verbreitenden“ Leaker, die den Bericht befeuerten, mit Haftstrafen für Verrat bedrohte.

Im Verlauf des Konflikts verbrauchte die Vereinigten Staaten Berichten zufolge nahezu alle ihrer eingelagerten Langstrecken-Präzisionsraketen. Darüber hinaus verbrauchte die Armee etwa die Hälfte ihrer Patriot-Abfangsysteme und fast vier Fünftel ihrer Terminalen Hochgelegenen-Flächenverteidigungsraketen. Die strategische Lage stellte eine Herausforderung dar, da Teheran trotz einer geringeren militärischen Stärke die amerikanischen Basen im Nahen Osten mit kostengünstigen, einmaligen Drohnen bombardierte, welche die USA oft mit teuren Abfangraketen abwehren mussten.

USAIranWaffenVerteidigung

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