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Wissenschaft

Minnesota entsandte Nationalgarde gegen Waldbrände

Gouverneur Walz erklärte Notstand, um Ressourcen für den Kampf gegen die schnell fortschreitenden Flammen bereitzustellen

Die Nationalgarde Minnesotas aktivierte, um den Kampf gegen die Brände in der nördlichen Region des Bundesstaates zu unterstützen. Dies geschah nach der Bitte des Ministeriums für natürliche Ressourcen um zusätzliche Hilfe. Gouverneur Tim Walz erließ eine Exekutivverordnung und erklärte damit einen Zustand des zivilen Notstands. Er betonte in einer Erklärung, dass die unvorhersehbaren und schnell fortschreitenden Waldbrände die Gemeinden Minnesotas gefährdeten. Diese Notdeklaration ermöglichte die vollständige Mobilisierung der benötigten Ressourcen zum Schutz von Leben, zur Unterstützung von Evakuierungen und zur Hilfe für die betroffenen Gemeinschaften.

Die Mitglieder der Nationalgarde leisteten durch die Aktivierung Unterstützung in Form von Personal, Ausrüstung und sonstiger Hilfe für die Feuerbekämpfungsoperationen und die allgemeine Notfallreaktion. Zwei der bedeutendsten Brände, die zu dieser Zeit entfachten, waren das Stewart Trail-Feuer in der Nähe von Two Harbors, welches auf etwa 355 Hektar angewachsen war, sowie das Flanders-Feuer im Landkreis Crow Wing, das schätzungsweise 1.200 Hektar umfasste. Die Einsatzkräfte in ganz Nordminnesotas erlebten einen anspruchsvollen Samstag, da trockene und windige Bedingungen mehrere neue Waldbrandausbrüche befeuerten.

Am Sonntagnachmittag meldete das Minnesota Incident Command System (MNICS), dass das Stewart Trail-Feuer eine Eindämmung von 30 Prozent erreicht hatte. Gleichzeitig blieben die obligatorischen Evakuierungen für Wohngebäude und Unternehmen nordöstlich von Two Harbors in Kraft. Die Staatsstraße 61 wurde zwischen Two Harbors und Silver Bay gesperrt. Der Sheriff des Lake County, Nathan Stadler, berichtete am Samstagabend, dass erste Schadensbewertungen zeigten, dass das Feuer 34 Strukturen zerstörte, darunter acht Hauptgebäude wie Wohnhäuser und weitere 26 Nebenstrukturen.

Stadler betonte in einer Pressekonferenz, dass die Situation für Einwohner, Besucher und alle Beteiligten belastend war. Er erklärte, dass seine Teams rund um die Uhr arbeiteten, um die Menschen in Sicherheit zu bringen und die Brandbekämpfung zu steuern, damit die Bewohner ihre Besitztümer wieder betreten konnten. Die staatlichen Behörden warnten davor, dass sich wechselnde Windmuster und stärkere Böen die Eindämmungsbemühungen erschweren konnten. Zudem blieben temporäre Flugbeschränkungen aktiv, und die Öffentlichkeit wurde aufgefordert, Drohnen in der Nähe der Brände nicht zu betreiben.

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