Die Polizei in Monaco suchte nach einem mutmasslichen Bomber, nachdem ein ukrainischstämmiger Geschäftsmann, seine Frau und ihr Kind in einem unvorstellbaren Angriff verletzt worden waren. Die Behörden erklärten, dass die Ermittlungen auf einen versuchten Mord abzielten, da ein terroristischer Angriff durch erste Recherchen ausgeschlossen wurde. Die Untersuchung konzentrierte sich darauf, den Täter zu identifizieren, während die Sicherheitskräfte die Lage in der normalerweise sehr sicheren Fürstentümerin stabilisierten.
Die Monaco-Staatsanwältin teilte mit, dass ein Verdächtiger eine Paketbombe in der Lobby eines Wohngebäudes hinterlassen hatte, welche kurz vor neun Uhr am Montag explodierte und eine „gewaltige Explosion“ verursachte. Die französischen Medien identifizierten die Opfer als Vadym Iermolaiev, seine Frau und ihr 13-jähriges Kind. Iermolaiev und seine Frau verließen das Krankenhaus mit schweren Verletzungen, während das Kind ebenfalls verletzt wurde.
Iermolaiev, der ursprünglich aus Dnipro, einer südöstlichen ukrainischen Stadt, stammte, gründete die Alef Handels- und Industriekonzern und entwickelte sich zu einem der einflussreichsten Immobilienentwickler und Geschäftsleute der Region. Die ukrainische Botschaft in Paris prüfte die Identität und Nationalität der Beteiligten im Zusammenhang mit den Sanktionen, die gegen Iermolaiev verhängt worden waren.
Die Staatsanwaltschaft gab an, dass einer der Verletzten in lebensbedrohlichem Zustand befand, eine Frau hingegen war nicht länger in Gefahr, und das Kind blieb unversehrt. Die Behörden gaben keine genauen Identitäten der Opfer preis. Der mutmaßliche Täter floh anschließend in die benachbarte französische Region.
Die Ermittlungen orientierten sich an mehreren Faktoren, darunter die geografische Lage Monacos, das Umland durch die See und Frankreich, sowie die Nähe zu Italien. Diese Gegebenheiten dienten als wichtige Überlegungen für die Fahndung nach dem Hauptverdächtigen. Die Sicherheitskräfte mobilisierten sich stark, um den Täter so schnell wie möglich festzunehmen und vor Gericht zu stellen.