Eine Explosion ereignete sich am Montagabend in Monaco, einer Semi-Enklave, die für ihre Casinos und Superyachten bekannt ist. Die Detonation verletzte drei Personen und löste eine polizeiliche Fahndung nach einem Mann aus, der verdächtigt wurde, eine improvisierte Bombe platzen zu lassen. Die Vorfälle fanden in einem Wohngebäude statt, das an die französische Grenze grenzte.
Französische Medien berichteten über die Explosion. Das französische Blatt Le Figaro zeigte durch Videoüberwachung Bilder, wie ein Mann kurz vor der Detonation einen Rucksack am Eingang eines Wohngebäudes ablegte. Der Staatsanwalt von Monaco, Thibault Stéphane, teilte mit, dass zwei der Opfer in kritischem Zustand befanden. Es wurde zudem berichtet, dass die Opfer Ukrainer waren.
Der Minister für Staat, Christophe Mirmand, äußerte sich zur Tat. Er bezeichnete das explosive Gerät als eine „Paketbombe“ und betonte, dass es sich um einen möglichen Angriff handelte. Mirmand erklärte, dass der Verdächtige auf Videoaufnahmen gefilmt wurde, wie er einen Rucksack ablegte und anschließend zu Fuß in Richtung der französischen Grenze floh.
Die Ermittlungen konzentrierten sich auf die Frage, warum das Gebäude angegriffen worden war. Stéphane merkte an, dass ein Verdächtiger eine Tasche oder ein Paket in der Lobby hinterlassen hatte, ohne dass momentan Anzeichen für den genauen Angriffsgrund ersichtlich blieben. Mirmand informierte weiter, dass das explosive Gerät Splitter und Kugeln enthielt.
Die Verletzten befanden sich in lebensbedrohlichen Zuständen. Ein dreizehnjähriges Kind, das voraussichtlich mit dem verletzten Paar verwandt war, erlitt weniger schwere Verletzungen. Der Staatsanwalt betonte, dass dies die erste solche Tat sei, die er in der Geschichte der Prinzessin begangen habe.