Das italienische Grand Prix fand an diesem Wochenende auf Monza statt, einem der historisch bedeutendsten Strecken auf dem Kalender. Monza hatte Formel eins mehr Rennen ausgerichtet als jeder andere Kurs und veranstaltete die Grands Prix fast jedes Jahr seit der Einführung der Saison im Jahr 1950. Die einzige Ausnahme war das Jahr 1980, als die Strecke für Renovierungsarbeiten zur Verfügung stand.
Die Strecke lag in einem königlichen Park und war von Wäldern umgeben und genoss den Beinamen der „Kathedrale der Geschwindigkeit“. Sie fungierte als spiritueller Heimathafen für Ferrari und die leidenschaftlichen Tifosi, die das italienische Team verehrten. Monza war untrennbar mit der Geschichte der Formel eins verbunden; hier wurde vor 76 Jahren die erste Weltmeisterschaft entschieden. Zudem setzte Max Verstappen im vergangenen Jahr die schnellste Runde in der gesamten Formel eins-Geschichte während der Qualifikation.
Über die Jahre hinweg war Monza Schauplatz aufregender Abschlussrennen, Ferrari-Triumphe, Titelgewinne, Kontroversen und Tragödien. Die Geschichte der Strecke spiegelte somit die gesamte Erzählung der Formel eins wider. Monza blieb somit nicht nur ein Rennplatz, sondern ein zentraler Bestandteil der Entwicklung des Motorsports.