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Politik

Mutter bat Politiker, den Tod ihrer Tochter nicht politisch zu nutzen

Appelle zur Achtung der Familie und Forderungen nach Untersuchung des Kinderschutzes im Territorium

Die Mutter von Kumanjayi Little Baby forderte Politiker eindringlich, den Tod ihrer Tochter nicht für Gründe zu missbrauchen, die ihre Tochter nicht ehren und respektieren. In einer Erklärung, die dem Minister für indigene Australier, Malarndirri McCarthy, bei einer Beileidungsmotion im Senat vorlag, betonte sie, dass ihr Herz zerrissen sei und sie Schwierigkeiten habe, sich ohne ihre Tochter zu erfinden. Sie appellierte an die Verantwortlichen, die kurze Lebenszeit ihrer Tochter nicht für politische Zwecke zu nutzen.

Kumanjayi Little Baby wurde im letzten Monat in Alice Springs nach einer fünftägigen Suche tot aufgefunden. Ein 47-jähriger Mann wurde wegen ihres mutmaßlichen Mordes und weiterer Vergehen angeklagt. Während die Familie um Privatsphäre bat, versuchten konservative Politiker, darunter der ehemalige Premierminister Tony Abbott, Untersuchungen zu den Zuständen in den Lagerplätzen und den indigenen Wohnhäusern in Alice Springs zu fordern.

Der Premierminister Anthony Albanese äußerte sich ebenfalls zum Todesfall und betonte, dass Kumanjayi Little Baby von ihrer Familie „tief empfunden“ worden sei und ihr Tod eine Familie zerrissen und eine Gemeinschaft erschüttert habe. Er betonte zudem, dass alle Regierungen über Generationen hinweg nicht ausreichend auf die Herausforderungen der Generationenzeit reagiert hätten.

Senatorin Jacinta Nampijinpa Price, eine Warlpiri-Frau und Verwandte der Tochter, äußerte ihre Frustration über die mangelnde Reaktion der Regierungen auf die „verfestigte Dysfunktion“ in den Lagerplätzen. Sie erklärte, dass die Angst vor der offenen Sprache über Missstände, Gewalt und Vernachlässigung wuchs, und forderte, dass die Familie in Ehren gehalten werde. Sie betonte ihre Pflicht, für Gerechtigkeit in Ehren ihrer Nichte zu kämpfen.

Die unabhängige Senatorin Lidia Thorpe wiederholte die Wünsche der Familie, dass ihr Tod nicht politisiert werde. Sie kritisierte, dass die Wünsche der Familie, die Tochter nicht zum politischen Spielball zu machen, nicht respektiert worden seien. Gleichzeitig rief die Nationale Kommissarin für indigene Kinder und Jugendliche sowie die Kommissarin für Kinder des Territoriums zu einer sofortigen Einstellung der vorgeschlagenen Gesetzesreformen des Kinderschutzsystems auf. Sie forderten stattdessen, dass eine unabhängige Untersuchung des problematischen Sektors gemeinsam geleitet werde, um die Ursachen der Probleme anzugehen.

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