Eine dringende Untersuchung wurde eingeleitet, nachdem vierzehn Elefanten in Südkenia in der Nähe des Amboseli-Nationalparks mysteriös starben. Die Kenianische Wildtierschutzbehörde (KWS) informierte die BBC, dass Experten die Kadaver untersuchten und Gewebeproben zur Bestimmung der Todesursache an Labore sandten. Es wurde geprüft, ob die Todesfälle durch Krankheit, Vergiftung oder einen anderen Faktor verursacht worden waren.
Der Park und seine Umgebung bildeten das Amboseli-Ökosystem, eine weite Region, die an die Tansania grenzte und für ihre Tierwelt berühmt war. Beamte erklärten, dass dies das erste Mal seit Jahrzehnten war, dass Tiersterbens dieser Größenordnung in dieser Region verzeichnet wurden, wo die Behörden erfolgreich gegen Wilderei vorgegangen waren.
Die Untersuchung zeigte zunächst keine eindeutigen Hinweise auf eine einzelne Todesursache. Die gefundenen Kadaver umfassten Elefanten unterschiedlichen Alters und Geschlechts, was darauf hindeutete, dass die Todesfälle nicht auf eine einzige Familie oder eine spezifische Demografie beschränkt blieben. Duncan Wanyama, Leiter der Kommunikation der Wildtierschutzagentur, teilte den lokalen Medien mit, dass die Leichen an verschiedenen Orten rund um den Amboseli-Nationalpark gefunden wurden, etwa 15 bis 30 Kilometer von den Parkgrenzen entfernt.
Daten des Amboseli Trust for Elephants, welcher die Bewegungen der Tiere überwachte, zeigten, dass zum Zeitpunkt 2025 mehr als zweitausend Elefanten im Amboseli-Ökosystem existierten. Die Behörden versicherten, dass die Analyse der gesammelten Proben entscheidend für die Aufklärung der Ursache war.
Die Behörden begannen nun, alle möglichen Faktoren zu berücksichtigen, um die genaue Ursache dieser ungewöhnlichen Ereignisse festzustellen und zukünftige Maßnahmen zu planen.