Der Betreiber eines Bootes, das in der Nähe der Freiheitsstatue kentert, wurde festgenommen und wegen fahrlässiger Gefährdung angeklagt, teilte die Polizei von New York mit. Bei dem Unglück starben eine Frau und ein fünf Monate altes Baby. Nachdem das Boot in der Nacht zum Samstag in der Nähe des New Yorker Hafens umgestürzt war, startete eine umfangreiche Such- und Rettungsaktion. Insgesamt konnten zwölf Personen aus dem Wasser gerettet werden.
Beamte erklärten, dass die Küstenwache den Verdacht untersuchte, ob das Boot illegal vermietet worden war. Die Ermittler der Küstenwache stellten zudem fest, dass die genauen Umstände des Vorfalls sowie die Identität der Passagiere noch nicht veröffentlicht wurden. Die Rettungsaktion erforderte den Einsatz mehrerer Einheiten: Die Küstenwache stellte zwei Boote bereit, vier Feuerwehreinheiten, zwei Polizeiboote sowie einen Polizeihubschrauber.
Die Untersuchung des Vorfalls lief fort, so die Behörden. Die Polizei betonte die Bedeutung der schnellen und tapferen Hilfe. Captain Doreen McCarthy der Küstenwache bedankte sich bei den Partnerbehörden und den Wohltätigkeitsfahrzeugen für ihre entschlossenen Handlungen, die den Überlebenden halfen, aus dem Wasser zu befreien.
Die Ermittlungen bezüglich der rechtlichen Verhältnisse des Bootes dauerten an. Es blieb offene Frage, ob die Charterung des Schiffes den geltenden Vorschriften entsprach. Die Behörden versicherten, dass die Untersuchung der gesamten Angelegenheit fortgesetzt wurde, um die Ursachen des tragischen Ereignisses vollständig zu klären.