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Nach tödlicher Straftat in Melbourne: Mehrere Jugendliche angeklagt

Ein 15-jähriger Junge starb bei einer Hinrichtung; weitere Verdächtige wurden festgenommen

Ein dritter Jugendlicher wurde wegen des tödlichen Stichs eines 15-jährigen Jungen angeklagt, der außerhalb eines Krankenhauses in Melbourne gefunden wurde. Der 14-jährige Jugendliche aus dem Hume-Gebiet der Provinz Victoria wurde am Freitagabend festgenommen und mit dem Mord vorgeworfen. Er wurde vor einem Jugendgericht zur Verhandlung gestellt.

Der Opfer, Darweish Mohamed, wurde am Mittwoch gegen 19:50 Uhr außerhalb des Craigieburn Community Hospitals in der nördlichen Stadt gefunden. Ein Mitarbeiter der Klinik eilte zu seiner Hilfe und leistete Reanimation, doch der junge Mann starb vor Ort. Die Polizei verhaftete früh am Donnerstag zwei Personen in der nahegelegenen Gegend von Pascoe Vale.

Ein 16-jähriger Junge aus dem Goulburn Valley wurde wegen Mordes angeklagt und in Untersuchungshaft gestellt, um vor dem Jugendgericht zu erscheinen. Ein 20-jähriger Mann aus Beveridge wurde zudem wegen Sachbeschädigung durch Feuer angeklagt und ließ sich für den 1. Dezember vor dem Amtsgericht Broadmeadows vorladen.

Später am Freitag reichte die Polizei eine zweite Anklage wegen Mordes gegen einen 15-jährigen Jungen aus dem Craigieburn-Gebiet ein. Auch dieser Jugendliche musste vor dem Jugendgericht erscheinen.

Eine 15-jährige junge Frau aus dem Fawkner-Gebiet wurde wegen Körperverletzung und Diebstahls eines Kraftfahrzeugs angeklagt und ließ sich zu einem späteren Zeitpunkt vor dem Jugendgericht vorladen.

Angehörige von Darweish baten die Gemeinschaft, ihn in ihren Gebeten zu halten. Ein Familienfreund startete eine Spendenaktion, um die Kosten für Darweish’n Bestattung zu decken. Die Spendenaktion sammelte bis Samstagmorgen über 54.000 Dollar für ein Ziel von 60.000 Dollar. Die Bildungsbehörde der Provinz Victoria bestätigte, dass Unterstützung für die betroffenen Schulgemeinschaften bereitgestellt wurde. Ein Sprecher erklärte, dass der Tod eines jungen Menschen eine Tragödie sei und der Tod in einem gewalttätigen Vorfall für die lokalen Gemeinschaften äußerst belastend sei.

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