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Naomi Osaka strahlte beim Roland-Garros in goldener Pracht

Die Spielerin nutzte ihre Mode, um Selbstbewusstsein zu zeigen

Naomi Osaka präsentierte sich beim französischen Open in einer auffälligen goldfarbenen Garderobe. Die japanische Spielerin pflegte ihre Tradition, bei den großen Turnieren beeindruckende Erscheinungen zu liefern. Sie betrat den Platz Suzanne-Lenglen in einem schwarzen Korsett und einem plissierten Rock, der dramatisch über den roten Ton fiel. Darunter trug sie ein glitzerndes Tenniskleid in Gold, dessen Pailletten das intensive Licht der Pariser Sonne reflektierten.

Während dieser modischen Inszenierung gewann Osaka gegen Laura Siegemund mit dem Ergebnis 6:3, 7:6 (7:3) und erreichte das Halbfinale. Auf Nachfrage bezüglich ihrer Inspiration für das Outfit erklärte die 28-jährige Spielerin, sie erinnere sich an die Erscheinung des Eiffelturms bei Nacht. Sie empfand sich dadurch als eine Art Spiegelbild dieser Szenerie.

Die Reaktion der Beobachter war positiv. Die Top-Siebenerin Aryna Sabalenka lobte die Darbietung und betonte, dass Osaka sich selbst ausdrückte und ein hohes Maß an Selbstvertrauen zeigte. Sie bemerkte, dass die Modebranche Raum für individuelle Ausdrucksformen bot und sie schätzte, dass Osaka diese Freiheit auf den Platz brachte.

Osaka äußerte sich auch humorvoll über die Sorge, dass sie im Kleid nicht spielen durfte. Sie bemerkte, dass sie befürchtete, dass die starke Reflexion des Stoffes den Schiedsrichter dazu veranlasste, sie vom Platz zu entfernen. Glücklicherweise benötigte sie keine Ersatzkleidung.

Die äußeren schwarzen Teile wurden von Kevin Germanier entworfen, bekannt für seinen nachhaltigen Ansatz in der Mode, während das goldene Kleid von Nike maßgeschneidert wurde. Osaka betonte, dass sie als Athletin nur in den Auftritten bei den großen Turnieren das Gefühl hatte, eine Entertainerin zu sein.

Experten äußerten sich zur Bedeutung solcher Auftritte. Die ehemalige Weltnummer eins Annabel Croft bemerkte, dass Spieler die Erwartungen an maßgeschneiderte Outfits wie Osakas nicht erfüllen konnten. Sie betonte, dass man bei solch außergewöhnlichen Erscheinungen auch das Selbstbewusstsein besitzen müsse, sie zu tragen und dem Publikum sowohl den Tennissport als auch die Mode zu präsentieren.

Seit der Geburt ihrer Tochter im Jahr 2023 hatte Osaka sich neu etabliert und erreichte beim US Open im September das Halbfinale. Die ehemalige Weltnummer eins traf im nächsten Durchgang die Kroatin Donna Vekic.

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