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NASA startete Rettungsmission für fallendes Weltraumteleskop

Ein hochriskantes Manöver zur Rettung des Swift-Observatoriums

Die NASA startete eine Mission, um ein fallendes Weltraumteleskop zu retten. Ein Raumfahrzeug wurde in den Weltraum geschickt, um das Swift-Observatorium aufzufangen, bevor es auf der Erde abstürzte. Das Swift-Observatorium diente dazu, einige der stärksten Explosionen im Universum zu detektieren, doch es stand kurz davor, in den kommenden Monaten in die Erde zurückzufallen.

Das kleine Weltraumteleskop war vom Anstieg der Sonnenaktivität bedroht worden, welche die Erdatmosphäre verdrängte und das Observatorium in die Höhe zog. Dadurch sank die Umlaufbahn des Teleskops und reduzierte seine Höhe. Bei seiner ersten Inbetriebnahme befand es sich in einer Umlaufbahn von 373 Meilen (600 km), doch es senkte sich auf etwa 220 Meilen (360 km), wobei der Großteil dieser Senkung in den letzten zwei Jahren stattfand.

Die Rettungsmission, die am Freitag gestartet wurde, war ein bisher unerreichtes Unterfangen. Dr. Simeon Barber, ein Weltraumwissenschaftler, bezeichnete die Aufgabe als „hochriskant“. Dennoch glaubte die NASA, dass die Mission einen Wert hatte. Die wissenschaftliche Gemeinschaft zeigte sich optimistisch, da das Teleskop entscheidend für die Erforschung von superhohen Energiephänomenen war, die andernfalls nicht untersucht werden konnten.

Die Ingenieure der jungen Firma Katalyst Space Technologies in Flagstaff, Arizona, erhielten die Aufgabe, das Observatorium zu retten. Sie verfügten weniger als ein Jahr Zeit, bevor das Teleskop unter die kritische Höhe von 186 Meilen (300 km) fiel, wo eine Rettung unmöglich wurde. Das Team entwarf, baute, testete und integrierte ein robotisches Raumfahrzeug. Dieses Fahrzeug, genannt LINK, bestand aus drei Armen, die mit Kameras und Navigationssystemen ausgestattet waren und durch kleine Schubdüsen angetrieben wurden.

Das LINK-Raumfahrzeug startete am Freitag und begann, seine Systeme nacheinander zu aktivieren: Energie, Navigation, Kameras und Sensoren. Obwohl das Raumschiff LINK das Observatorium verfolgte, musste es ein bewegliches Ziel ansteuern. Nach etwa drei bis vier Wochen nach dem Start sollte es das Teleskop erreichen und es fotografieren. Die Ingenieure vermuteten, dass das Teleskop durch zwanzig Jahre im Orbit verändert worden war. LINK sollte sich langsam an das Teleskop heranfahren und es sanft in eine stabilere Umlaufbahn zurückführen.

Nachdem LINK das Teleskop gefasst hatte, würde es seine Triebwerke zünden, um die Umlaufbahn des Teleskopes wieder auf eine stabile Höhe zu heben. Dies sollte ein langsamer, eleganter Vorgang sein, kein plötzlicher Schub in eine höhere Umlaufbahn. Die Mission war ehrgeizig und hatte noch nie zuvor durchgeführt worden. Sollte die Mission erfolgreich sein, lenkte dies die Aufmerksamkeit auf die Möglichkeit einer Rettungsmission für das berühmtere Hubble-Weltraumteleskop.

NASAWeltraumRettungTechnologie

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