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Wissenschaft

Nationaler Test des AusAlert-Warnsystems: Empfehlungen für Geräte mit Sicherheitsfunktion

Regierung bestätigte Test; Experten riefen zur Deaktivierung von Mobilgeräten auf

Am Montagmittag spielte eine nationale Prüfung des neuen AusAlert-Notwarnsystems in Australien. Die Bundesregierung konfirmierte den Test, obwohl einige Landesregierungen Bedenken geäußert hatten. Das System sollte eine nationale Warnung ermöglichen, die über eine zehnsekündige Sirene in den meisten Mobiltelefonen erfolgte. Die Bundesregierung erklärte, dass AusAlert eine Verbesserung gegenüber den bisherigen SMS-Warnungen darstellte, welche in Katastrophenlagen als weniger zuverlässig galten.

Zusätzlich riefen Organisationen für Gewaltprävention und die Nationale Behörde für Notfallmanagement zur Vorsicht auf. Sie berieten darüber, dass Personen, die „sichere Telefone“ zur persönlichen Sicherheit versteckt hielten, ihre Geräte vor dem Test deaktivieren sollten. Diese Deaktivierung sollte für einen Zeitraum von bis zu vierundzwanzig Stunden nach der Prüfung empfohlen werden.

AusAlert entstand aus Empfehlungen einer königlichen Kommission, die die Bushfire-Situationen untersuchte und ein besseres nationales Warnsystem forderte. Das System sollte ab Oktober in Kraft treten. Während die Bundesregierung versuchte, die Reichweite der Warnungen auf Festnetztelefone auszudehnen, äußerten mehrere Bundesstaaten, darunter Queensland und Westaustralien, Bedenken. Sie äußerten Sorge, dass die Warnungen ältere Geräte oder solche, die mit Satellitensignalen verbunden waren, nicht erreichen würden.

Der Bundesminister für Notfallmanagement, Kristy McBain, erklärte, dass AusAlert darauf abzielte, Sprachwarnungen für Festnetzanschlüsse hinzuzufügen. Sie betonte, dass das bestehende Notfallwarnsystem für das laufende Jahr weiterlaufen würde, während diese Erweiterungen implementiert wurden. Die Regierung versicherte, dass die Systeme parallel existieren würden, um die Risiken während der Hochrisikwetterperiode abzufedern.

Einige ältere Mobiltelefone oder Geräte, die nicht den aktuellen Standards entsprachen, empfingen die Warnung möglicherweise nicht. Die Behörde wies darauf hin, dass Geräte, die im Flugmodus oder im Ruhemodus befanden, die Warnung nicht empfingen. Organisationen wie der Sicherheitsbeauftragte für Frauen und verschiedene Beratungsstellen gaben Empfehlungen, dass Personen mit versteckten Geräten diese für die Dauer von vierundzwanzig Stunden deaktivierten. Sie betonten, dass diese Geräte Teil eines Sicherheitsplans seien.

Der Minister für Notfalldienste in Queensland unterstützte AusAlert als „potenziell lebensrettende Technologie“, äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich der Lücken im System. Er betonte, dass die Regionen und die Abhängigkeit von Festnetzleitungen in ländlichen Gebieten eine Berücksichtigung fanden. Ein anderer Minister äußerte die Notwendigkeit weiterer Verbesserungen des Systems nach dem Test und bestätigte, dass die Bundesregierung weiterhin daran arbeitete, ein besseres System zu entwickeln.

AustralienNotfallmanagementWarnsystem

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