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Kriminalität

Neue Aufnahmen im Prozess: Verdächtiger beim Schuss auf Charlie Kirk

Staatsanwaltschaft legte neue Beweismittel vor; Verteidigung bestritt die Echtheit der Video-Beweise

Staatsanwaltschaft veröffentlichte neue Überwachungsaufnahmen, die den Mann, der angeklagt war, beim Fluchtversuch nach dem tödlichen Schuss auf Charlie Kirk zeigten. Die Videoaufnahme, die am zweiten Tag einer Vorverhandlung für den Angeklagten Tyler Robinson vor einem Gericht in Utah erschien, zeigte den Verdächtigen, der nach dem Schuss auf dem Dach des Gebäudes rannte und dabei ein Objekt in den Händen hielt.

Robinson, 23 Jahre alt, wurde wegen des Totschlags von Kirk am 10. September 2025 angeklagt, als der konservative Aktivist eine Zuhörerschaft auf dem Campus der Utah Valley University ansprach. Die Vorverhandlung, die voraussichtlich noch eine Woche andauern würde, sollte feststellen, ob ausreichende Beweise für ein Gerichtsverfahren gegen Robinson vorlagen. Robinson stand vor mehreren Anklagen, darunter der schwere Totschlag im Zusammenhang mit dem Schuss. Die Staatsanwaltschaft strebte die Todesstrafe an.

Der Staatsanwaltschaftsbeifahrer David Hull, leitender Ermittler der Utah State Bureau of Investigation, führte die Sicherheitsaufnahmen am Dienstag vor Gericht dar. Die Aufnahmen zeigten, wie Robinson auf dem Campus wiederholt erschien. Hull bezeugte, dass das Fahrzeug von Robinson in eine Campus-Parkgarage fuhr, bevor ein Mann in einem dunkelroten Hemd, Converse-Schuhen und grauen oder olivfarbenen Hosen durch den Campus ging. Der Mann erschien später wieder, kaufte Speisen bei Chick-fil-A und ging in ein Waldgebiet nahe der Universität.

Als der Mann etwa neunzig Minuten vor dem Schuss wieder auf dem Campus erschien, trug er andere Kleidung und schien eine Krücke zu benutzen, so bezeugte der Zeuge. Die Aufnahmen zeigten, wie der Verdächtige zum Gebäude Losee ging und über ein Geländer auf das Dach stieg. Kurz nach dem tödlichen Schuss erschien derselbe Mann auf dem Dach, ließ ein unbekanntes Objekt fallen und verließ den Campus.

Hull berichtete, dass eine Waffe im Waldgebiet gefunden wurde, in dem man vermutete, Robinson sei in das Gebiet eingetreten. Zudem stellte der Ermittler fest, dass ein anderes Gewehr auf dem Campus am Tag des Schusses gefunden worden war. Die Verteidigung, angeführt von Rechtsanwältin Kathy Nester, versuchte, einen Großteil der Beweise auszuschließen und die Todesstrafe vom Tisch zu nehmen. Die Verteidigung argumentierte, dass die Aufnahmen bearbeitet worden seien und dass die ursprünglichen Filmer nicht anwesend seien.

Das Gericht erklärte, dass es keine Entscheidung über Schuld oder Unschuld traf, sondern abwog, ob die Staatsanwaltschaft ausreichend starke Beweise für ein Verfahren vorlegte. Die Verteidigung bestritt wiederholt die Video-Beweise und die Zeugenaussagen wegen Gerüchten und argumentierte, dass die Beweismittel manipuliert worden seien.

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