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Politik

Neue Führung in der australischen Gewerkschaftsbewegung

Melissa Donnelly übernahm die Leitung nach dem Rücktritt von Sally McManus

Melissa Donnelly trat als neue Leiterin der Gewerkschaftsbewegung in Australien an, nachdem Sally McManus ihre Position niederlegte. Melissa Donnelly, die nationale Sekretärin der Gewerkschaft für Gemeinschaft und öffentlichen Dienst, übernahm die Führungsrolle innerhalb der australischen Gewerkschaftsbewegung. Die Wahl erfolgte durch den Vorstand der ACTU, wobei Donnelly als eine der jüngsten Sekretärinnen der Spitzenorganisation hervorging.

Donnelly betonte in einer Erklärung, es sei eine „große Ehre“, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen. Sie erklärte, dass sie den Weg von Sally McManus nachfolgen müsse, die sich ihr Leben dem Kampf für gerechtere, sicherere und stabilere Arbeitsplätze widmete. Donnelly äußerte ihre Eifer, „wirkliche Ergebnisse für arbeitende Menschen zu liefern“ und die Interessen der Beschäftigten im ganzen Land voranzubringen.

Hinter sich führte Donnelly eine erfolgreiche Karriere in der Gewerkschaftspflege. Sie leitete die CPSU seit sieben Jahren und spielte eine zentrale Rolle bei der Erarbeitung des Gerichtsverfahrens, das öffentlichen Mitarbeitern die Teilnahme an der nationalen Kampagne „Ihre Rechte bei der Arbeit“ ermöglichte. Diese Kampagne stellte die Arbeitsbedingungen der öffentlichen Verwaltung gegen die Gesetzgebung der Regierung Howard auf. Während ihrer Amtszeit wuchs die Mitgliedschaft der CPSU um 23 Prozent. Donnelly setzte sich für flexible Arbeitsmodelle ein, entfernte Obergrenzen für die Anzahl der Homeoffice-Tage und erzielte 18 Wochen bezahlten Elternurlaub für beide Elternteile. Zudem führte sie die Kampagne zur Umkehrung der Vergabe von Arbeitsaufträgen an private Beratungsfirmen durch die Regierung.

Die öffentliche Dienstministerin Katy Gallagher gratulierte Donnelly und betonte, dass sie und McManus „eng zusammengearbeitet“ hätten, um den öffentlichen Dienst wieder aufzubauen und dessen Fähigkeit zur Erfüllung der Bedürfnisse der australischen Bevölkerung zu stärken. Gallagher lobte Donnellys unermüdlichen Einsatz für den öffentlichen Dienst und versprach, dass sie diese Entschlossenheit und Erfahrung für die Vertretung der Arbeitnehmer in ganz Australien einbringen würde.

McManus beschrieb Donnelly als „intelligent, strategisch“ und „vollständig auf die Bedürfnisse der arbeitenden Menschen fokussiert“. Sie hob hervor, dass Donnelly eine Generationenveränderung darstellte, da sie als 44-jährige Mutter und als jüngere Person die Belastungen der Arbeitswelt verstand. McManus zeigte vollen Beistand für Donnelly und äußerte ihre Erwartung, ihr bei ihrer neuen Aufgabe zu helfen.

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