Neue Zulassungsregeln für das nationale Behindertenversicherungssystem führten zu einer signifikanten Reduzierung der Teilnehmerzahl. Interne Dokumente enthüllten, dass voraussichtlich über 240.000 Teilnehmer innerhalb von vier Jahren aus dem nationalen System der Behindertenversicherung entfernt wurden. Die Regierung plante drastische Änderungen, nachdem Prognosen vorlagen, dass das System in einem Jahrzehnt jährlich 117 Milliarden Dollar kosten würde, verglichen mit den bisherigen 50 Milliarden Dollar. Diese Maßnahmen zielten darauf ab, das explodierende Wachstum des Systems einzudämmen.
Das Ziel der Regierung bestand darin, die Zulassungskriterien zu verschärfen und alle Teilnehmer standardisierten Bewertungen unterzuwerfen. Zudem sollten mehr Arten von Leistungserbringern registriert werden. Der Gesundheitsminister Mark Butler erklärte bei einer Pressekonferenz, dass die vorläufigen Modellierungen die Zahl der Teilnehmer bis zum Ende des Jahrzehnts auf 600.000 reduzieren würden. Dies entsprach einer Reduktion von etwa 160.000 Personen im Vergleich zu den bestehenden Zahlen.
Ein Dokument, das im Senat vorgelegt wurde, enthüllte die genaue Zahl der Personen, die bis Mitte 2031 aus dem System entfernt wurden, um dieses Ziel zu erreichen. Es zeigte, dass 241.000 Personen, die vor dem 1. Januar 2028 im System waren, keine Unterstützung mehr erhielten. Die Modellierung prognostizierte, dass die Teilnehmerzahl vor den neuen Regeln auf 817.000 ansteigen würde, bevor die Änderungen am 1. Januar 2028 in Kraft traten.
Das neue System bestimmte die Aufnahme nicht mehr allein nach der Diagnose, sondern nach der funktionalen Kapazität der Person, wie es ursprünglich vorgesehen war. Die Prognosen zeigten, dass 33.000 bestehende Teilnehmer bis zum 30. Juni 2028 aus dem System entfernt wurden, wobei diese Zahl bis Mitte 2029 auf 125.000 anstieg. Insgesamt erwartete man, dass fast 350.000 weniger Menschen im System waren, entweder durch Verdrängung oder durch Verweigerung der Aufnahme.
Die Überarbeitung war darauf ausgelegt, Ersparnisse in Höhe von 37,8 Milliarden Dollar zu erzielen. Die geplanten Kürzungen bei den Budgets für die gesellschaftliche und gemeinschaftliche Teilhabe sollten 13,2 Milliarden Dollar über vier Jahre einsparen. Diese Mittel ermöglichten es den Teilnehmern, Unterstützer einzustellen, die sie in die Gemeinschaft begleiteten und ihre Unabhängigkeit förderten. Kritiker äußerten Bedenken, dass die geplanten Kürzungen zu einer weiteren Segregation der Teilnehmer führen würden und die Folgen für die Betroffenen in ihrem Alltag spürbar wären.