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Nigerianer verurteilt wegen Verunreinigung durch menschliche Exkremente

Nach Beschwerden über übelriechende Ablagerungen erhielt der Mann eine Haftstrafe

Ein Mann im Norden Nigerias erlitt eine Haftstrafe von zwei Wochen, nachdem seine Nachbarn Beschwerde gegen ihn einreichten. Die Beschwerden betrafen die Ablagerung von menschlichen Exkrementen außerhalb seines Wohnhauses, was den Bewohnern das Leben unerträglich machte. Mohammed Saidu wurde in Kano vor Gericht gestellt, nachdem Anwohner den üblen Geruch an Umweltbeamte gemeldet hatten.

Der Richter Halima Wali befahl, dass Saidu für vierzehn Tage inhaftiert wurde und eine Geldstrafe von hunderttausend Naira verhängt wurde. Sie bezeichnete seine Handlungen als äußerst unbedacht und als eine Bedrohung für die Gesundheit seiner Nachbarn. Saidu, dessen Beruf die Entleerung von Sektikbecken umfasste, soll den Kot an Land verkauft haben, um ihn als Dünger für Landwirte zu verwenden. Diese Praxis existierte zwar in der Region, wurde jedoch selten öffentlich anerkannt.

Lokale Verantwortliche berichteten, dass die Nachbarn zunächst versucht hatten, die Angelegenheit privat zu klären. Sie sprachen mit Saidu darüber, doch er unterließ jegliche Unterlassung. Erst als die Angelegenheit vor die Behörden gebracht wurde, reagierte er.

Vor der Verhängung des Urteils besuchte die Richterin die betreffende Immobilie, um die Ablagerungen selbst zu begutachten. Sie ordnete an, dass Saidu sämtliche Abfälle von dem Grundstück entfernen und versprach, die Straftat niemals zu wiederholen. Die Nachbarn berichteten, dass sich das Leben der Bewohner seit der Verweisung des Falles verbessert hatte. Der Gestank, der das Haus erfüllte, wich nun einem angenehmen Umfeld zurück.

Ein lokaler Chef intervenierte, als Saidu begann, die Abfälle zu lagern. Er erklärte, dass er Saidu zunächst zur Rede stellte und dieser die Ablagerungen entfernte und aufhörte. Er wusste jedoch nicht, wann Saidu wieder begann. Der Chef betonte, dass die Nachbarn dieses Mal die Behörden direkt kontaktierten, anstatt auf seine Hilfe zu warten. Er versprach, dass nach der Freilassung Saidu und die Nachbarn erneut miteinander sprechen würden, um den Frieden in der Gegend zu gewährleisten.

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