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Wissenschaft

Verwaiste Nilpferd-Säugling wird in Kenia gerettet und erhält besondere Pflege

Ein Neugeborenes Nilpferd wird von einem Naturschutztierhaus in Kenia betreut, um seine Freilassung in die Wildnis vorzubereiten.

Ein verwaistes Nilpferd-Kalb wurde in Kenia entdeckt und konnte gerettet werden. Das Jungtier, das den Namen Bumpy erhielt, war nur wenige Tage alt, als es seine Mutter an einem See fand. Die Rettung erfolgte durch die Kenya Wildlife Service, welche das Tier anschließend an die spezialisierte Pflege des Sheldrick Wildlife Trust übergeben.

Die Experten vermuten, dass der Tod der Mutter auf natürliche Ursachen zurückzuführen ist, möglicherweise auf einen territorialen Kampf, bei dem die Mutter ihr Kalb beschützte. Die logistische Herausforderung bei der Bergung war erheblich, da das Kalb an den leblosen Körper der Mutter hing, um sicher aus dem Wasser zu gelangen. Die Verwesung des Tieres war in diesem Zusammenhang ein notwendiger Anker für die Rettung des Säuglings.

Nach der Rettung wurde Bumpy zunächst in einer Notunterkunft in Nairobi versorgt, wo er Milch erhielt und umsorgt wurde. Anschließend wurde das Nilpferd per Helikopter in das Sheldrick-Sanctuary in Kaluku nahe dem Tsavo Ost Nationalpark transportiert. Dort erhält das Tier eine intensive Betreuung, um für seine Rückkehr in die Wildnis optimal vorbereitet zu sein.

Im Sanctuary wird Bumpy als sehr anpassungsfähiges Tier beschrieben, das großen Wert auf Nähe und Zuneigung legt. Das Tier verbringt seine Zeit im Wasser, ist jedoch nie allein, da es stets von seinen Betreuern begleitet wird. Beide Nilpferde werden voraussichtlich nach ihrer Entwicklung in die Wildnis zurückkehren und dort Teil der natürlichen Population werden.

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