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Wissenschaft

Top-Bergsteiger Nirmal Purja starb bei Lawine im Pakistan

Weltberühmter Nepali-Bergsteiger war bei 11 anderen im tödlichen Ereignis auf dem Broad Peak ums Leben

Der weltberühmte nepalesische Bergsteiger Nirmal Purja starb nach einer Lawine auf dem Broad Peak in Pakistan. Purja war bei elf anderen Kletterern ums Leben gekommen, als die Katastrophe am Donnerstagmittag eintrat. Er leitete eine Expedition von zehn weiteren Personen auf den zwölften höchsten Berg der Welt, als die Lawine den Gipfel traf.

Die Elite Exped, das Unternehmen, das Purja gründete, bestätigte den Tod des Bergsteigers in einer Erklärung. Sie teilten mit, dass Nirmal Purja tragischerweise sein Leben nach der Lawine auf dem Broad Peak verlor. Zudem erhielten sie die Bestätigung, dass andere Mitglieder der Expedition leider nicht überlebten.

Purja hatte bereits 2019 eine historische Leistung vollbracht. Er bestieg alle vierzehn Gipfel der Welt über 8.000 Meter in nur etwas mehr als sechs Monaten. Später leitete er die erste Gruppe zum Gipfel des K2, des zweithöchsten Berges der Welt, im Winter. Er betonte in Interviews, dass die Grenzen der menschlichen Vorstellungskraft nicht existierten und Menschen in der Lage seien, erstaunliche Dinge zu vollbringen.

Die Expedition bestand aus fünf nepalesischen Kletterern sowie Staatsbürgern der Vereinigten Staaten, Pakistans, Oman und Chinas. Elite Exped bestätigte zudem den Tod weiterer Expeditionsteilnehmer, darunter seine Kletterpartner und Guides, Pur Bahadur Gurung und Nima Sherpa. Das Unternehmen drückte seine tiefste Anteilnahme und seine herzlichen Beileidsbekundungen an die Familien und Angehörigen der Verstorbenen aus.

Die Rettungskräfte meldeten am Freitag, dass vier Leichen gefunden worden waren und die Suche nach den verbliebenen Körpern unter schwierigen Wetterbedingungen fortgesetzt wurde. Zu den Opfern gehörten Nadhira Alharthy, die erste Omanerin, die den Everest bestieg, sowie ein amerikanischer Kletterer. Die Überwachungssysteme der Kletterer zeigten einen schnellen Höhenverlust, was auf eine Lawine hindeutete. Die GPS-Daten deuteten darauf hin, dass die Lawine gegen neun Uhr Ortszeit bei 6.579 Metern auf der westlichen Gratschicht des 8.047-Meter-Berges stattfand.

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