Norwegens neuer König, Haakon VIII., schwor vor dem Parlament in Oslo den Eid, was den ersten bedeutenden Schritt seiner Regierungszeit darstellte. Während der Zeremonie hielt das Parlament zudem eine Minute der Stille für den Vater von Haakon, den verstorbenen König Harald V, der am Freitag gestorben war.
Die Zeremonie markierte den Beginn der neuen Ära, doch die Trauer um den Verlust des Königs war im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Die königliche Ehefrau, Königin Mette-Marit, nahm an den Formalitäten nicht teil, da sie sich weiterhin von einer Lungentransplantation erholte.
Nach der Eidesleistung begannen die Trauernden, dem Leichnam des verstorbenen Königs die letzte Ehre zu erweisen. Der Sarg lag in königlichem Aufenthalt im Königspalast, wo er bis zum achten September ausgestellt blieb.
Die Ereignisse zeigten den Übergang der Macht und gleichzeitig die persönliche Tragödie der Familie. Die Zeremonie verarbeitete den Verlust des Vaters und den Beginn einer neuen Ära für die norwegische Monarchie.