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Kriminalität

Norwegischer Teenager verurteilt wegen Mordkomplizenschaft in Großbritannien

Jugendlicher nahm an einem Auftragskilling für eine kriminelle Organisation teil, die mit dem Iran in Verbindung stand

Ein norwegischer Teenager wurde schuldig befunden, in England zu reisen, um einen Mord auszuführen, der von einer internationalen Kriminalgruppe in Verbindung mit dem Iran angeordnet wurde. Johannes Kongsnes Natland, neunzehn Jahre alt aus Stavanger, stimmte im vergangenen Jahr zugestimmt, eine unbekannte Person für eine Summe von fünfundzwanzigtausend Euro zu erschießen. Zwei Tage nach seiner Ankunft in Großbritannien ergriffene Polizeibeamte verhafteten ihn in einem Hotelzimmer in Huddersfield, West Yorkshire, und beschlagnahmen zwei Waffen sowie Munition.

Nach einer langen Beratung fand eine Jury am Old Bailey ihn wegen Komplizenschaft zum Mord. Natland gestand, er habe zunächst der Mordplott zugestimmt, um Geld für Drogen zu erhalten, und er dachte, es handele sich lediglich um einen Scherz oder einen Betrug. Erst als er jedoch die Lage mit der Organisation Foxtrot Network erkannte, plante er, den Auftrag zu verweigern, um sich vor den Konsequenzen zu schützen.

Die Polizei ermittelte, dass die Beamten eine erhebliche Menge an Beweismitteln fanden, die belegten, dass Natland voll bewusst war, dass er angewiesen wurde, jemanden in Großbritannien zu töten. Er hatte seiner Freundin mitgeteilt, er würde eine „verrückte Mission“ aufnehmen. Bei der Durchsuchung seines Zimmers fanden die Beamten eine halbautomatische Pistole, einen Revolver und neunzehn Patronen.

Natland erklärte den Geschworenen, dass er keine internationale Mörderfigur sei und er diese Vorstellung nicht erwartet habe. Der Staatsanwalt betonte, dass der Angeklagte ein gestörtes, aber gefährliches junges Individuum sei, das für Geld in einem fremden Land einen Mord vollzogen hatte. Die Ermittlungen zeigten, dass Natland mit Drogen begann und in einer Einrichtung ein Mitglied der Foxtrot Network traf, welches ihn dann an einen Rekrutierer namens „Generalen“ verpasste.

Die Foxtrot Network blieb die dominante Bande in Schweden und wurde für den Großteil der Bandenkriminalität im Land verantwortlich gemacht. Viele Schlüsselpersonen der Bande wurden nun als Flüchtlinge im Ausland betrachtet, darunter der Anführer Rawa Majid, bekannt als der Kurdische Fuchs, der noch auf freiem Fuß war und in dem Iran vermutet wurde. Die Polizei führte daher eine globale Operation zur Suche nach den Mitgliedern durch.

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