Barack Obama äußerte die Ansicht, dass die Vereinigten Staaten nach dem Konflikt mit dem Iran in einer schlechteren Lage befanden, als vor Beginn des Krieges. In einem Interview erklärte der ehemalige US-Präsident, dass die Nation Milliarden von Dollar für den Krieg ausgab und die militärischen Ressourcen stark belastet wurden. Er bemerkte, dass die Situation sich anfühlte, als ob die USA an einen Punkt zurückgekehrt seien, an dem sie nur geringfügig schlechter gestellt waren. Obama zeigte sich zwar erleichtert über die Beendigung der Kämpfe und hoffte, dass ein Waffenstillstand Bestand hätte, äußerte jedoch tiefe Besorgnis hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung.
Der Konflikt entstand im Kontext des Abkommens zwischen den USA und dem Iran, das von der Trump-Administration unterzeichnet worden war. Obama kritisierte die Entscheidung der ersten Trump-Regierung, das 2015 ausgehandelte Abkommen, bekannt als Gemeinsamer umfassender Aktionsplan (JCPOA), zu revidieren. Dieses Abkommen hatte den Iran daran gehindert, nukleare Waffen zu entwickeln, im Austausch gegen die Aufhebung internationaler Wirtschaftssanktionen. Obama betonte, dass die Abkehr von diesem Vertrag dazu führte, dass der Iran seine nuklearen Fähigkeiten ausbaute.
Der iranische Hauptverhandler Mohammad Bagher Ghalibaf forderte in seiner Stellungnahme, dass zukünftige Gespräche mit den Vereinigten Staaten die „roten Linien“ Teherans respektieren müssten. Er betonte die Entschlossenheit Irans, seine Interessen zu verteidigen, und drohte mit einer „stichhaltigen Antwort“, falls die Forderungen des Gegners überzogen würden. Die Verhandlungen zeigten, dass die Bedingungen der früheren Vereinbarungen weiterhin zentral blieben.
Während die Trump-Administration das Memorandum unterzeichnete, argumentierte ein Sprecher der Regierung, dass das Friedensprogramm bereits Früchte für Amerika trug, beispielsweise durch den Rückgang der Gaspreise. Dennoch äußerten Energieexperten Bedenken. Sie befürchteten, dass die Nachfrage nach Öl zur Wiederherstellung strategischer Reserven, die während des Konflikts verbraucht worden waren, die globalen Ölpreise in die Höhe treiben konnte. Einige Experten prognostizierten, dass die Preise signifikant steigen würden, sobald die Lagerbestände kritische Niveaus erreichten.
Obama reflektierte abschließend über die aktuelle Zeit der Zerrüttung und Polarisierung. Er betonte die Notwendigkeit, dass die Bürger ihre Rolle bei der Rechenschaftspflicht der gewählten Amtsträger wahrnahmen. Er warnte davor, dass die gesellschaftlichen Werte und die gemeinsame Verständigung zwischen den Menschen zerfallen könnten, und betonte die Notwendigkeit, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurden.